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Volleyball Challenge Cup : SSC im Viertelfinale

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schwerin bezwingt Kieldrecht auch im Rückspiel des Challenge Cups

von
erstellt am 20.Jan.2015 | 23:00 Uhr

Nicht gänzlich ungerupft, aber dennoch sicher hat der Schweriner SC gestern Abend, fünf Tage nach dem 3:0-Erfolg vom Hinspiel in Belgien, auch sein Achtelfinal-Rückspiel im europäischen Challenge Cup gegen Asterix Kieldrecht gewonnen. Mit dem 3:1 (21, 15, -22, 22) nach 105 Spielminuten zog der deutsche Rekordmeister souverän ins Viertelfinale ein.

Der SSC ließ es mit dem 3:0-Polster im Rücken im ersten Satz recht ruhig angehen. Zur ersten technischen Auszeit lagen die Gastgeber knapp 7:8 zurück und nahmen erst mit dem eigenen 11:10 das Heft des Handelns in die Hand. Dann aber gaben sie die Führung nicht mehr her, bis Kapitän Lousi Souza Ziegler mit einer Aufgabe Asterix’ Annahme überforderte und so den Satzball zum 25:21 verwandelte.

Den zweiten Satz hielt Asterix bis zum 8:8 offen, dann aber zog der SSC auf und davon – bis zum 25:15. „Im ersten und zweiten Satz waren wir richtig gut“, freute sich SSC-Trainer Felix Koslowski, dessen Team mit diesen zwei gewonnenen Sätzen das Weiterkommen bereits perfekt gemacht hatte. Zugleich bescheinigte er auch Kieldrecht „eine deutlich stärkere Leistung als im Hinspiel“.

Das zeigte Belgiens Serienmeister vor allem im dritten Satz, „als bei uns die Spannung verständlicherweise schon ein wenig raus war“, so Koslowski. Schnell lag der SSC mit 3:8 zurück und besann sich erst ab dem 9:17 auf die eigenen Stärken. Bis auf 22:24 kamen die Gastgeberinnen sogar noch heran, ehe der sechste (!) Asterix-Satzball vom Schweriner Block ins Aus prallte.

Das war es dann aber auch, was der SSC an (unnötiger) Spannung zuließ. Im vierten Satz gestattete man keine einzige Gäste-Führung mehr und setzte mit dem 25:22 nach 105 gespielten Minuten den Schlusspunkt des Abends.

Das Viertelfinale dürfte der Gegner Igor Gorgonzola Novara heißen, obwohl der Spitzenreiter der italienischen Liga sich das Leben selbst schwer gemacht hat. In der vergangenen Woche mit einem B-Team nach Holland gereist, handelte man sich bei Alterno Apeldoorn prompt eine 1:3-Niederlage ein. Damit muss Novara heute Abend im Rückspiel in eigener Halle auf alle Fälle, selbst bei einem 3:0, in den Golden Set. „Der ist immer auch ein bisschen Glückssache“, sagt SSC-Trainer Koslowski, der trotzdem auf Novara setzt. „Und das wäre dann schon ein echter Brocken.“

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