Volleyball : SSC: „Hungrig nach Titeln“

Mit drei Neuzugängen: Cheftrainer Felix Koslowski (2. v. l.) und Burkhard Wiebe von der SSC-Teamleitung (2. v. r.) begrüßen (v. l.) Co-Trainer Manuel Hartmann, Laureen Barfield und Louisa Lippmann.
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Mit drei Neuzugängen: Cheftrainer Felix Koslowski (2. v. l.) und Burkhard Wiebe von der SSC-Teamleitung (2. v. r.) begrüßen (v. l.) Co-Trainer Manuel Hartmann, Laureen Barfield und Louisa Lippmann.

SSC-Volleyballerinnen basteln weiter am Team für die neue Saison

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03. Juni 2016, 08:00 Uhr

Das Team, mit dem die Bundesliga-Volleyballerinnen des Schweriner SC nach dreijähriger Pause endlich wieder Titel gewinnen wollen, nimmt Konturen an – auf dem Feld ebenso wie außerhalb. Im Rahmen einer Pressekonferenz konnte Burkhard Wiebe von der Teamleitung gestern verkünden: „Cheftrainer Felix Koslowski genießt unser uneingeschränktes Vertrauen. Er ist einer von uns und hungrig nach Titeln. Daher haben wir seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert.“

An der Seite des 31-Jährigen steht künftig anstelle von Davide Carli, der Chefcoach in Potsdam wird, der 29-jährige Manuel Hartmann. Der Fernstudent zum Diplomtrainer war zuletzt bei den Ladies in Black Aachen tätig, zuletzt als Chef. „Bis heute ist nicht klar, ob die finanziell gebeutelten Aachener über den Berg sind. Da war Schwerin für mich die beste Option, zumal ich die Leute hier schon von den Nationalmannschaften kenne.“

Auch auf dem Feld werden sich die Fans an neue Namen gewöhnen. Der Wechsel von Louisa Lippmann, die zuletzt mit ihren Einsatzzeiten bei Meister Dresdner SC unzufrieden war, ist schon länger bekannt. „Ich hatte schon 2014, als ich von Münster nach Dresden gegangen bin, Gespräche mit Schwerin“, gab die 21-jährige Diagonalspielerin zu Protokoll. „Damals hat es noch nicht gepasst“, ergänzte Koslowski, „wir hätten diesem Talent nicht die Möglichkeiten bieten können, die es verdient hat. Und für die Bank wollten wir sie nicht holen. Louisa ist eine absolute Power-Angreiferin, die wir noch weiterentwickeln können.“

Das möchte auch die zweite Neue im Team: Mit der US-Amerikanerin Laureen Barfield kommt eine Mittelblockerin vom Köpenicker SC nach Schwerin, die in der abgelaufenen Saison trotz längerer Verletzungspause mit 213 die meisten Punkte für ihr Team holte und acht Medaillen als wertvollste Spielerin der Partie einheimste. „Mit ihr werden wir den Abgang von Veronika Hroncekova, die jahrelang eine Stütze in unserem Team war, mehr als nur ausgleichen“, ist sich Koslowski sicher. „Sie war meine absolute Wunschspielerin und wir haben mit mehreren Bundesligisten um sie gekämpft. Die 26-Jährige hofft, „in Schwerin als Spielerin zu wachsen. Das ist ein toller Verein mit ganz anderen Ansprüchen als in Köpenick.“

Die Kaderplanung des SSC für die Saison 2016/2017 ist damit noch nicht abgeschlossen. Gesucht wird noch ein Libero (Koslowski: „Wir sind da in sehr guten Gesprächen.“), eine Zuspielerin und eine Außenangreiferin.

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