Volleyball : SSC feiert dritten Sieg in einer Woche

Gegen diesen Ball von Greta Szakmáry (l.) blockt Potsdams Zuspielerin, die Ex-Schwerinerin Denise Imoudu, vergebens. Es wird einer von 14 Punkten der besten SSC-Spielerin.
Foto:

Gegen diesen Ball von Greta Szakmáry (l.) blockt Potsdams Zuspielerin, die Ex-Schwerinerin Denise Imoudu, vergebens. Es wird einer von 14 Punkten der besten SSC-Spielerin.

SSC Palmberg setzt sich im Punktspiel der 1. Bundesliga beim SC Potsdam mit 3:0 (25:17, 25:16, 25:22) ganz sicher durch

svz.de von
31. Januar 2018, 21:32 Uhr

Die SSC-Volleyballerinnen haben am Mittwochabend ihre dritte Aufgabe binnen sechs Tagen gemeistert. Und auch in der Potsdamer MBS-Arena  blieben sie wie zuvor zu Hause gegen EC-Gegner Khimik Yuzhny und den Bundesliganeunten VfB Suhl  ungerupft.  3:0 (17, 16, 22) bezwang der deutsche Meister vor 1248 Fans – viele aus Schwerin  –  Gastgeber SC Potsdam.

„Wenn wir ein gutes Spiel machen, dann werden wir auch gewinnen, unabhängig davon, wie der Gegner agiert“, hatte sich SSC-Trainer Felix Koslowski schon vor der Partie beim Vorjahresvierten und aktuellen Achten der Bundesliga optimistisch gezeigt.

Zu Recht. Denn obwohl Potsdams Coach Davide Carli am Ende mit der Leistung seiner Mädels zufrieden war und von einem „Schritt nach vorn“ sprach, mit dem Ergebnis  war er es nicht. „Wir müssen technisch besser sein“, sagte der frühere Schweriner Co-Trainer  – und in Richtung des SSC-Sechsers: „Die waren unheimlich gut in der Abwehr.“

Das ist im Volleyball neben aggressivem Aufschlagspiel bekanntlich die halbe Miete, weil es dem Angriff viele Optionen öffnet. „Wir sind immer cool geblieben“, sagte Zuspielerin Denise Hanke: „Potsdam hat zu Anfang mitgehalten und wir haben dann halt versucht, schneller zu spielen.“

Das ging  bestens auf. Bis zum 9:8 ließ der SSC den SCP im ersten Satz Tuchfühlung halten, ehe er aufdrehte und  durch Louisa Lippmann den ersten  Satzball zum 25:17 verwandelte. Doch war das diesmal kein Schmetterschlag der SSC-Topscorerin  (20 Punkte – Potsdams Marta Drpa erzielte sogar 22), sondern ein präzise gestellter Block.

Erst im zweiten Satz gestatteten die Gäste dem SC Potsdam dessen erste Führung, als sie mit einem 8:3 im Rücken für zwei, drei Minuten nicht gar so konzentriert agierten und flugs 8:9 hinten lagen. Dann machten sie erneut ernst und diesmal war es Jennifer Geerties, die den zweiten Satzball zum 25:16 nutzte.

Im Schlussdurchgang durfte Potsdam gar ein wenig Morgenluft schnuppern: Die Gastgeber lagen schnell 3:0 vorn, schafften mit 13:13 noch einmal den Ausgleich und nach einem 15:22-Rückstand robbten sie sich sogar noch einmal auf 22:24 heran. Dann war es ausgerechnet ihre Beste, Marta Drpa, die beim dritten Spielball des SSC diesem mit einem Aufschlag ins Aus den letzten Punkt des Tages „schenkte“.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen