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Volleyball : SSC bleibt weiter ungeschlagen

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Deutscher Frauen-Volleyballmeister gewinnt schweres Bundesligaspiel bei den Roten Raben Vilsbiburg mit 3:1 (19, -19, 20, 23)

svz.de von
erstellt am 18.Okt.2017 | 21:40 Uhr

Nach dem gelungenen Start in die Saison gegen den VC Olympia Berlin und dem ebenfalls souveränen Sieg beim Supercup in Hannover stand gestern  Abend nun das erste Auswärtsspiel der neuen Bundesligasaison für die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin  an. Die Reise führte den deutschen Meister  in das ferne Vilsbiburg zu den Roten Raben. Das bis auf zwei Spielerinnen komplett neuformierte Team aus Bayern wollte seinerseits erfolgreich in die Saison starten, auch wenn sie erst ein gemeinsames Training hatten und ihnen noch „Wochen und Monate im Training fehlten“, wie der Schweizer Timothy Lippuner, der neue Trainer der Roten Raben, erklärte.

Dementsprechend nervös begann Vilsbiburg den ersten Satz, was dem deutlich besser eingespielten SSC einen guten Start ermöglichte. Doch wie schon in vielen Spielen zuvor, die in Vilsbiburg ausgetragen wurden, ist auch nach einem guten ersten Satz das Spiel noch lange nicht gewonnen.

Dies wurde in Satz zwei dann auch direkt bestätigt, als Vilsbiburg plötzlich „unfassbar viel Druck im Aufschlag machte“, wie SSC-Trainer Koslovski analysierte und dadurch die Annahme unter großen Druck geriet. Vilsbiburg punktete nun auch im Angriff und konnte sich gleich zu Beginn des Satzes deutlich nach Punkten absetzen. „Wir haben nach dem ersten Satz ein bisschen den Fokus verloren und gedacht, wir marschieren hier so durch“, gab SSC Kapitänin Jennifer Geerties nach dem Spiel selbstkritisch zu. So ging der Satz dann auch mit 19:25 verloren.

Der bereits im zweiten Satz eingeleitete Rhythmuswechsel im Zuspiel wirkte sich dann auch in Satz 3 positiv aus und die junge Zuspielerin Kaisa Alanko verteilte von nun an die Bälle beim SSC. Zusammen mit der deutlich stabileren Annahme funktionierte jetzt auch der Angriff besser und Schwerin fand zurück ins Spiel.

„Sobald wir die Annahme kontrolliert haben, haben wir das Spiel kontrolliert“, stellte Koslovski fest. Diese Kontrolle mündete dann auch in den Gewinn des Satzes. Auch wenn Vilsbiburg weiter mit guten Spielzügen und Angriffen dem Meister Probleme machte, musste Raben-Trainer Lippuner  feststellen, dass es „gegen ein fast fehlerfreies Schwerin schwierig ist zu gewinnen, wenn wir zwar gute Aufschläge machen, aber bei fast jedem dritten Ball ein Abstimmungsfehler passiert“.

Der SSC gewann somit auch Satz 4 mit 25:23 und die Erkenntnis: „nach guten und schlechten Phasen das Spiel am Ende gewonnen zu haben“,  wie Koslowski sagte und seine Spielerinnen so auch bestätigten.

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