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Volleyball : SSC bekommt Verstärkung aus den USA

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Lexi Dannemiller unterstützt Hanke im Zuspiel der SSC-Volleyballerinnen

svz.de von
erstellt am 27.Jul.2016 | 12:00 Uhr

Mit der Zweitbesetzung der Zuspielposition steht die Kaderplanung des Volleyball-Bundesligisten Schweriner SC kurz vor dem Abschluss: Lexi Dannemiller wird in der kommenden Saison zum deutschen Rekordmeister stoßen. Die 23 Jahre alte und 1,80 m große Spielerin stammt aus West Chester im Bundesstaat Ohio. Nach einer Karriere im amerikanischen College-Volleyball an der University of Michigan ist es ihr erster Profivertrag.

„Die deutsche Volleyballliga hat einen sehr guten Ruf und ein hohes Spielniveau, das zu den besten der Welt gehört. Schwerin mit seinen tollen
Trainingsmöglichkeiten und seiner guten Lage wird für mich eine großartige Stadt zum Leben und fürs Volleyballspielen sein“, sagt Dannemiller. Die Zuspielerin hatte in den USA auch schon als Volleyball-Trainerin gearbeitet, bevor sie sich für den Weg als Profispielerin entschied.

„Lexi fiel uns schon öfter auf dem Transfermarkt ins Auge“, begründet SSC-Coach Felix Koslowski die Neuverpflichtung. „Bisher hatte sie aber nicht ins Konzept gepasst.“

Nachdem der Trainer im Frühjahr die Gelegenheit hatte, Dannemiller per Stream bei einer US-Club-Meisterschaft spielen zu sehen, fiel die Entscheidung leicht, mit ihr, die – nach dem Weggang von Tanja Joachim und Michaela Wessely – vakante Stelle im Zuspiel zu besetzen. „Jetzt haben wir hier eine solide Wechselmöglichkeit und Entlastung für Denise Hanke“, so Koslowski.

Hanke bleibt für eine weitere Saison Stamm-Zuspielerin des SSC. „Es wird eine interessante Mannschaft, die Neuen sind eine echte Verstärkung, sodass wir auf jeden Fall vorn mitmischen werden“, freut sich die 26-Jährige.

Damit steht beim SSC lediglich noch die Frage nach einem Backup im Außenangriff offen. „Hier haben wir noch keine passende Besetzung gefunden. Da schauen wir in Ruhe weiter, da haben wir keinen extrem großen Druck“, erklärt Felix Koslowski.

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