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SSC Volleyball : Spielpraxis und Spielfreude

vom
Aus der Onlineredaktion

3:0-Erfolg der SSC-Volleyballerinnen im EC gegen Kangasala sorgt für Stimmungshoch vor DVV-Pokalfinale

von
erstellt am 25.Jan.2017 | 21:00 Uhr

„Das war jetzt nicht wirklich aussagekräftig im Hinblick auf das DVV-Pokalfinale am Sonntag in Mannheim“, resümierte SSC-Trainer Felix Koslowski am Dienstagabend nach dem eindeutigen 3:0-Erfolg (18, 14, 20) über LP Kangasala vor 1177 Zuschauern in der heimischen Palmberg-Arena. Die finnischen Gäste waren über weite Strecken des Achtelfinal-Hinspiels des europäischen Challenge Cups gegen die munter durchwechselnden Schwerinerinnen schlichtweg überfordert. Sie hatten ihre liebe Mühe mit den aggressiven Aufschlägen des SSC ebenso wie mit dessen variablen Angriffen, von denen allein Louisa Lippmann als Topscorerin 17 versenkte. Zudem sah sich der Sechste der finnischen Mestaruusliiga bei eigenen Angriffsversuchen immer wieder einem aufmerksamen Schweriner Block gegenüber.

In diesem gelang Neuzugang Hannah Tapp ein starkes Debüt im Trikot des SSC. Vier der neun Blockpunkte gingen auf das Konto der US-Amerikanerin. „Mit Hannah ist uns ein guter Griff gelungen. An ihr werden wir noch viel Freude haben, das war heute schon zu sehen“, sagte Trainer Koslowski über die 21-Jährige. Die war bekanntlich geholt worden, weil sich die Dauer der Erkrankung von Anja Brandt nicht absehen lässt. Schade nur, dass Hannah Tapp im Pokalfinale noch nicht mitwirken darf.

Die Freude am Spielen war am Dienstagabend auch bei den anderen SSC-Akteurinnen unverkennbar, insbesondere bei denen, die sonst nicht so zum Zuge kommen. Und insofern war das EC-Spiel zumindest stimmungsmäßig ein Bringer für das Pokalfinale.

„Das war heute schon viel besser als zuletzt“, freute sich zum Beispiel Mittelblock-Youngster Sabrina Krause über ihren guten Auftritt.

„Das erste Mal seit ewig langer Zeit wieder durchzuspielen, das ist anstrengender als Training. Aber vor allem hat es sehr viel Spaß gemacht“, erzählte Außenangreiferin Lousi Souza Ziegler mit strahlendem Lachen. Die sympathische Brasilianerin freut sich jetzt auf Mannheim: „So langsam spürt man die Schmetterlinge im Bauch…“

Ebenso geht es Jennifer Geerties, die nach ihrem infektbedingten Ausfall vom vorigen Wochenende phasenweise wieder mitwirkte. „Das Fieber ist weg, die Erkältung löst sich – Gott sei Dank noch rechtzeitig vor dem Pokalfinale“, sagte Jenny aufatmend.

Das schafft hoffentlich auch die erkältete Maren Brinker, die am Dienstag sicherheitshalber pausierte, gestern aber mit im Zug nach Heidelberg saß, wo sich der SSC auf das Finale vorbereitet, ehe es heute nach Mannheim weitergeht.

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