Volleyball : Sorgenfalten beim Schweriner SC

SSC Duo: Trainer Felix Koslowski (r.) und Denise Imoudu im Training
SSC Duo: Trainer Felix Koslowski (r.) und Denise Imoudu im Training

Zahlreiche Volleyballerinnen plagen sich vor der heutigen Partie gegen VCO Berlin mit Erkältungen herum

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08. November 2014, 08:24 Uhr

Drei Siege in der Bundesliga, souveränes Weiterkommen im Pokal: Für die Volleyballerinnen des Schweriner SC läuft alles nach Plan. Vor dem heutigen Spiel gegen den VC Olympia Berlin (19 Uhr, Arena) haben sich allerdings Sorgenfalten auf die Stirn von Trainer Felix Koslowski gelegt: „Etliche Spielerinnen plagen sich mit Erkältungen herum, wir werden wohl viel improvisieren müssen“, sagte der Coach vor dem gestrigen Abschlusstraining. „Bei einigen werden wir wohl erst am Sonnabend sehen, ob und wie lange sie eingesetzt werden können. Das betrifft vor allem unsere Zuspielerin Diana Nenova. Aber auch die Spielerinnen, die bislang noch nicht so lange auf dem Parkett standen, haben die Qualität, den VCO zu schlagen.“ Allerdings hat sich die Nachwuchsschmiede des Deutschen Volleyball-Verbandes zuletzt stark präsentiert und gegen Aurubis Hamburg einen Satzgewinn bejubelt.

Für den 30-Jährigen gilt es in erster Linie, im Hinblick auf das kommende Wochenende die richtige Balance zu finden. „Am Donnerstag das Europacupspiel in Belgien, in der Nacht die 700 Kilometer lange Rückreise, und am Sonnabend geht es schon wieder gegen Stuttgart – das wird eine harte Prüfung.“

Imoudu: Freue mich auf das Wiedersehen

Die gebürtige Schwedterin Denise Imoudu (18) wechselte 2013 vom VCO nach Schwerin, ist noch Schülerin auf dem Sportgymnasium. Vor dem Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Club stand das Zuspiel-Talent Denise Rede und Antwort.

Ihr habt einen Traumstart hingelegt, seid ihr rundum zufrieden?

Imoudu: Wir haben alles gewonnen, was ging. Da kann man nicht unzufrieden sein. Höchstens mit der Spielweise, da läuft noch nicht alles rund, da ist Luft nach oben.

Du bist nach dem Zugang der bulgarischen Nationalspielerin Diana Nenova Zuspielerin Nummer 2, nachdem du vorige Saison große Spielanteile hattest. Wie siehst du deine Entwicklung?

Ich kann viel von Diana lernen. Sie ist sehr erfahren, hat in verschiedenen Ländern gespielt und dort viel mitgemacht und mitbekommen, davon kann ich nur profitieren. Andererseits möchte ich natürlich mehr spielen. Im Training läuft es momentan ganz gut, das würde ich gern auch im Spiel zeigen. Aber die Saison hat ja gerade erst begonnen.

Das nächste Spiel ist gegen den VC Olympia Berlin – die Kaderschmiede der Nationalmannschaft, bei der du bis 2013 selbst gespielt hast.

Die Zeit dort war für mich superwichtig. Ich hatte schon früh Erstligaerfahrung, so eine Chance bekommt man bei anderen Vereinen so nicht. Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit den Mädels, es sind noch manche aus meiner alten Klasse dabei.





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