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Schweriner SC : Sind aller guten Dinge drei?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nach zwei Siegen 2015 erwartet SSC heute mit Aurubis Hamburg bislang stärksten Gegner des Jahres

von
erstellt am 10.Jan.2015 | 08:00 Uhr

Zweimal haben die Schweriner Volleyballerinnen in diesem Jahr bereits gespielt, zweimal haben sie gewonnen. Heute Abend um 19 Uhr wartet in der heimischen Arena mit dem Spiel gegen den VT Aurubis Hamburg bereits die dritte Bundesliga-Aufgabe seit Silvester auf den deutschen Rekordmeister. „Und das ist mit Sicherheit die schwerste dieser drei“, sagt SSC-Trainer Felix Koslowski.

Das hat auch mit den Begleitumständen zu tun. Während der SSC vom 1100-Kilometer-Bundesliga-Trip dieser Woche nach Suhl und zurück einigermaßen geschlaucht ist, absolvierte Aurubis lediglich ein Testspiel am Dienstag gegen die deutschen U20-Mädchen, die an diesem Wochenende in Rumänien in der WM-Qualifikation spielen.

„Das ist ein kleiner Vorteil für Hamburg“, sagt Koslowski: „Aber das wussten wir vorher, und wir sind Profis genug, um mit intensivem, aber im Umfang gedrosseltem Training gegenzusteuern und zum Spiel fit zu sein.“

Das ist dringend angeraten, denn die Hamburgerinnen haben nach eher schleppendem Saisonbeginn in den vergangenen vier Wochen durchaus aufhorchen lassen. Ihre beiden jüngsten Spiele gewannen sie jeweils in eigener Halle kurz vor und nach dem Jahreswechsel gegen den Köpenicker SC (3:0) und die VolleyStars Thüringen (3:1). Doch auch die beiden Niederlagen zuvor, Mitte Dezember zu Hause gegen Aachen (1:3) und anschließend in Dresden (0:3), sind nur bei oberflächlichem Hinsehen klare Angelegenheiten. Gegen Aachen gingen alle verlorenen Sätze jeweils 24:26 aus, in Dresden lautete Aurubis’ Punktausbeute 25, 22, 22.

„Sie haben sich spielerisch gefestigt“, schätzt Koslowski ein, dessen Team das Hinspiel im November in Hamburg 3:1 gewann. „Es wird für uns darauf ankommen, Hamburgs Mittelblockerinnen aus Kanada und den USA, Lucille Charuk und Alexis Olgard, in den Griff zu kriegen, wenn wir gewinnen wollen.“

Und das wollen der Coach und seine Mannschaft, in der bis auf die verletzte Veronika Hroncekova (Schnittwunde am Finger) alle an Deck sind, auf jeden Fall.

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