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SSC Volleyball : Schweriner SC siegt im Schnelldurchgang

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schweriner Volleyballerinnen lassen dem Köpenicker SC Berlin beim 3:0 (22, 10, 17) keine Chance

Den Auftakt im aus fünf Spielen bestehenden Jahres-Endspurt haben die Bundesliga-Volleyballerinnen aus Schwerin mit Bravour gemeistert: Mit einem klaren 3:0-Erfolg kehrt der Schweriner SC vom Auswärtsspiel beim KSC Berlin zurück. Einen Satz lang gaben die Berlinerinnen voll contra, danach dominierte Schwerin nach Belieben. Für das Team von Coach Koslowski war der Sieg in Berlin auch eine gelungene Generalprobe für das Europacupspiel am Mittwoch im bulgarischen Plovdiv.

Schwerin startete wie erwartet ohne Jennifer Geerties in das Match, die in Vorbereitung auf das Spiel am kommenden Mittwoch noch einmal wegen ihrer leichten Knieprobleme geschont wurde. Köpenick setzte sofort im ersten Satz Lousi Souza Ziegler mit aggressiven Aufschlägen unter Druck, was zunächst die Berliner Führung bedeutete. Überhaupt klappte bei den Berlinerinnen zunächst viel. Von den Blockerfolgen gegen Schwerins Diagonale Tabitha Love über eine aufopferungsvoll kämpfende Feldabwehr bis zu zielgenauen Angriffen – nach den Worten von Berlins Trainer Björn Matthes spielte das KSC-Team „zeitweise über unserem Niveau“. Mit 12:16 aus Schweriner Sicht ging es in die zweite technische Auszeit, danach stabilisierte sich der Tabellenführer – auch in der Annahme – sichtlich. Punkt für Punkt holten die Damen in Gelb-Blau auf und gingen dann wieder mit 21:20 in Führung. Die restlichen Punkte bis zum Satzgewinn fielen leicht, da die Berlinerinnen dies mit eigenen Fehlern unterstützten – das war der Beginn der Dominanz des Schweriner SC.

Schwerin erhöhte die Schlagzahl vor allem im Aufschlag und Spieltempo. Jennifer Geerties beobachtete von der Seitenlinie, wie das aggressive Aufschlagspiel ihrer Kolleginnen die Berliner Abwehr in Unordnung brachte, sodass letztlich auch zu selten ein geordnetes Angriffsspiel zustande kam. „Als wir uns an die Halle mit unseren Aufschlägen angepasst haben, konnte Berlin nicht mehr den Druck des ersten Satzes aufrechterhalten und machte seinerseits viele Fehler.“ Der KSC taumelte im zweiten Satz und auch noch Anfang des dritten Satzes ganz schön angezählt dem Spielende entgegen. Trainer Koslowski gab im dritten Satz auch zeitweise dem Nachwuchs mit Michaela Wessely, Marie Holstein sowie Marie Schölzel eine Chance. Jungnationalspielerin Schölzel nutzte das gleich, einige Punkte auf ihr Konto zu schreiben. Erst im Laufe des dritten Satzes bäumte sich der KSC noch einmal auf und fand zu einer ordentlichen Gegenwehr – freilich ohne direkte Auswirkungen auf das Endergebnis eines klaren 3:0 für den Schweriner SC.

Bei den Gästen überzeugten alle im Team, Mittelblockerin Veronika Hroncekova wurde mit der goldenen MVP-Medaille geehrt. Felix Koslowski schien mit der Generalprobe für den kommenden Mittwoch zufrieden zu sein. „Wenn wir einmal so wie heute im zweiten Satz richtig ins Spiel kommen und unseren Rhythmus diktieren, fällt es den meisten Gegnern in der Liga schwer, eine Antwort auf unser Spiel zu finden.“

Nun geht es für den Schweriner SC im CEV-Cup weiter. Am Dienstagmorgen geht das Flugzeug von Berlin-Tegel (Koslowski: „Eigentlich könnten wir fast in Berlin bleiben.“) Richtung Plovdiv. Dann wird der Gegner wohl ein unangenehmeres Kaliber als die Berliner haben…

 



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