Volleyballbundesliga : Schrecksekunde für SSC

Ob Jennifer Geerties auch heute Abend die Schweriner Annahme verstärken kann, entscheidet sich kurzfristig.
Foto:
Ob Jennifer Geerties auch heute Abend die Schweriner Annahme verstärken kann, entscheidet sich kurzfristig.

Jennifer Geerties knickt im Training um – Einsatz heute in Potsdam fraglich

von
22. November 2014, 07:59 Uhr

Die Bundesliga-Volleyballerinnen des Schweriner SC haben zwar heute eine der kürzesten Reisen der Bundesligasaison vor sich, aber die Aufgabe wird dadurch keineswegs leichter: Ab 18.30 Uhr gastiert der gesamtdeutsche Rekordmeister beim SC Potsdam. Und den kann man durchaus als Angstgegner bezeichnen, denn die Rand-Berlinerinnen haben den SSC schon mehrfach das Fürchten gelehrt. So gab es beispielsweise im Februar beim bislang letzten Aufeinandertreffen einen klaren 3:1-Erfolg für Potsdam.

Die Schwerinerinnen haben zudem vor der Partie noch einige Schrecksekunden zu verdauen: Am Donnerstag knickte Jennifer Geerties im Training um. Ob die Angreiferin heute Abend eingesetzt werden kann, ist fraglich. Ein Fragezeichen steht auch hinter Kapitän Lousi Souza Ziegler. Die Brasilianerin hat sich den Rücken geklemmt. Ehemann und Mannschaft-Physiotherapeut Jens Ziegler dürfte mit Hochdruck daran arbeiten, dass seine Gattin heute mitwirken kann…

Nicht nur wegen dieser personellen Sorgen hat SSC-Trainer Felix Koslowski gehörigen Respekt vor Potsdam: „Potsdam zählt für mich zu den Geheimfavoriten im Kampf um die deutsche Meisterschaft. Nicht umsonst sind die derzeit Tabellendritter. Wir sind also gewarnt.“ Dass die Schwerinerinnen heute dennoch ihre makellose Bilanz wahren und in ihrem sechsten Punktspiel den sechsten Sieg in Folge feiern, liegt auf der Hand. Besonderes Augenmerk werden die Mecklenburgerinnen dabei auf Jessica Rivero legen. Die auf Kuba geborene Spanierin ist eine der besten Angreiferinnen der Liga und bereitete dem SSC bereits in den Spielen der zurückliegenden Saison große Sorgen.

Potsdam wiederum freut sich auf das Wiedersehen mit SSC-Neuzugang Laura Weihenmaier: Die Angreiferin schon von 2009 bis 2012 in Potsdam auf, bevor sie für zwei Spielzeiten nach Aachen wechselte. Und auch SSC-Co-Trainer Davide Carli ist in der brandenburgischen Landeshauptstadt kein Unbekannter: Vor seinem Wechsel nach Mecklenburg stand „Carlo“ ebenfalls in Potsdam unter Vertrag.

Aber der Tabellendritte geht auch mit einer gehörigen Portion Respekt in die heutige Partie: „Schwerin ist der Favorit. Sie spielen um den Titel, wir um den Einzug in die Play-offs“, wird der Potsdamer Trainer Alberto Salomoni in den heimischen Medien zitiert.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen