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Volleyball Schwerin : Respekt vor den schwarzen Damen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SSC-Volleyballerinnen empfangen heute Abend zum Bundesligaspiel die Ladies in Black Aachen

von
erstellt am 28.Okt.2017 | 15:45 Uhr

Ganze drei Tage nach dem 3:0 über den SC Potsdam empfangen die SSC-Volleyballerinnen mit den Ladies in Black Aachen heute Abend um 19 Uhr in der Palmberg-Arena schon den nächsten Bundesliga-Gegner, dem viele Experten in dieser Saison die ein oder andere Überraschung zutrauen. Dass diese Einschätzung nicht aus der Luft gegriffen ist, haben die Mädels aus der Kaiserstadt bereits in ihren ersten beiden Punktspielen bewiesen.

Zwar unterlagen die Aachenerinnen zum Punktspielauftakt bei Allianz MTV Stuttgart mit 1:3, doch zeigen die Einzelpunkte (-21, 23, -23, -22), wie knapp sie in der Halle des aktuellen Vizemeisters an einer Sensation vorbeischrammten. Und vor einer Woche hatten die Ladies beim eigenen 3:1 (18, -19, 23, 14)-Heimerfolg über Vilsbiburg die Roten Raben über weite Strecken offenbar im Griff.

Vor dieser Saison hatte Aachen mit den holländischen Nationalspielerinnen Femke Stoltenborg (Zuspiel) und Nika Dalderoop (Außenangriff) wichtige Stützen an Stuttgart verloren. Doch nach wie vor hat Trainerin Saskia van Hintum fünf ihrer niederländischen Landsleute um sich geschart, die das Gerüst einer durchaus schlagkräftigen Mannschaft bilden. Zwei Außenangreiferinnen haben sich bislang als Punktesammlerinnen besonders hervorgetan: die noch nicht ganz 20-jährige Holländerin Nicole Oude Luttikhuis (12 und 19) sowie die US-Amerikanerin Mckenzie Adams (14 und 12).

SSC-Trainer Felix Koslowski, der wegen einiger Blessuren seiner Mädels derzeit quasi nur auf Sparflamme trainieren kann, warnt denn auch vor den schwarzen Ladies: „Wir treffen auf eine weitestgehend gut eingespielte Mannschaft, die im Vergleich zum Vorjahr personell nur wenig verändern musste. Das macht die Aufgabe für uns recht schwierig“, sagte der Trainer des aktuellen Meisters gestern.

Selbstverständlich hat der Coach des deutschen Rekordmeisters gemeinsam mit seinem Trainerstab einen Plan ausgetüftelt, wie den Ladies beizukommen ist. Den behält er freilich für sich, verrät aber: „Wir werden bereits mit unserem Aufschlagspiel viel Druck erzeugen müssen.“

Das war auch im Vorjahr das Erfolgsrezept. Viermal standen sich beide Mannschaften seinerzeit in der Liga gegenüber, zweimal in den Punktspielen und zweimal im Playoff-Viertelfinale. Dabei gab der SSC auf seinem Weg zur Meisterschaft gegen die Ladies nur einen einzigen Satz ab.

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