SSC : Platz zwei endgültig sicher

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Die SSC-Volleyballerinnen meistern ihr erstes Bundesliga-„Endspiel“ mit 3:0 (18, 16, 18) über Köpenick souverän.

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02. März 2016, 22:48 Uhr

Die Volleyballerinnen des Schweriner  SC haben ihr  erstes „Endspiel“ der aktuellen Bundesliga-Saison in nur 75 Sielminuten abgehakt: Mit 3:0   (18, 16, 18) wurde der SSC-Sechser gestern Abend vor  1650  Zuschauern in der heimischen Palmberg-Arena   seiner Favoritenrolle gegen den Köpenicker SC gerecht. Damit ist der Mannschaft von Trainer Felix Koslowski Rang zwei nach der normalen Punkterunde nicht mehr zu nehmen. Für die anstehenden Playoffs heißt das: Bis einschließlich Halbfinale – ausgetragen nach dem Modus best of three – spielt der SSC zunächst zu Hause und hätte im Falle einer notwendigen dritten  Partie noch einmal Heimrecht. 

Ganz so rund, wie sich das Ergebnis liest, lief die Partie gestern Abend übrigens nicht an. Mit 2:8 lagen die Gastgeberinnen zur ersten technischen Auszeit hinten – überraschend, aber verdient.  Der Block hatte noch etwas unaufmerksam agiert, die Angriffswelle wollte auch noch nicht recht rollen und zudem glänzte Köpenick wie während der gesamten Partie mit starker Feldabwehr.

„Bis dahin waren wir irgendwie  noch in den Ferien“, berichtete Nationalspielerin Jennifer Geerties grinsend, während   Kapitän Lousi Souza Ziegler sagte: „In der Phase haben wir Schwung geholt für den Rest des Spieles.“

In der Tat: Wer  nach diesem Auftakt eine Wiederholung des unter gleicher Rollenverteilung gestarteten, letztlich aber  mit 2:3 verlorenen Heimspiels vom Januar gegen Aurubis Hamburg  befürchtet hatte, konnte schon bald wieder mit normalem Pulsschlag weiterschauen.

Nie entstand der Eindruck, als würde sich jemand auf dem Feld Sorgen machen, vielleicht gar hektisch werden. Auch ohne Mittelblockerin Anja Brandt (krank)  und Hauptangreiferin  Tabitha Love (geschont wegen Knieproblemen)   drückte der SSC dem Spiel deutlich seinen Stempel auf.  Mit einem nun wachen Block, der letztlich 15 Punkte zum Sieg beisteuerte, aggressiven Aufschlägen sowie besserem Angriffsspiel als zu Beginn, geriet der Sieg nie in Gefahr. Auch nicht, als   Felix Koslowski im Verlaufe der Partie immer stärker seine Youngster das Zepter auf dem Feld übernehmen ließ.

„Den Beginn muss man entschuldigen. Nach vier Tagen Pause und mit den Umstellungen musste sich die Mannschaft erst finden. Aber insgesamt bin ich sehr zufrieden. Vor allem auch, weil wir Kräfte schonen  konnten und alle unsere Jungen viel Spielzeit bekamen, die sie auch noch gut genutzt haben“, freute sich Felix Koslowski, den Blick dabei auch schon auf den  Punktspielabschluss am Samstag in Wiesbaden und wohl viel mehr noch auf die beiden EC-Spiele der kommenden Woche gegen Galatasaray Istanbul  gerichtet.Ralf Herbst

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