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Schweriner SC : Ohne Käpt’n gegen die „Wölfe“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SSC-Volleyballerinnen bestreiten Auswärtsspiel gegen Suhl in Meiningen ohne Geerties, die am Fuß verletzt ist

von
erstellt am 04.Nov.2017 | 09:00 Uhr

„Das Auswärtsspiel gegen Suhl wird nicht einfach, das will erst einmal gewonnen sein“, hatte SSC-Trainer Felix Koslowski schon unmittelbar nach dem 3:0-Heimerfolg am vorigen Sonnabend gegen Aachen vor dem heute um 19 Uhr in Meiningen ausgetragenen Spiel gewarnt. Einem Spiel, das ihn ebenso wie Athletiktrainer Michael Döring, Scout Olaf Garbe und Geschäftsführer Andi Burkard mit ihrem früheren Arbeitgeber VfB Suhl zusammenführt.

„Sie haben zu Hause Stuttgart einen Satz abgenommen und standen kurz davor, auch einen zweiten zu gewinnen“, sagte Felix Koslowski anerkennend über die nach drei Spielen noch punktlosen Suhler „Wölfe“. Die Südthüringer haben nach dem Langzeitausfall von Kapitän Claudia Steger, der einzigen deutschen Spielerin im Kader des holländischen Trainers Han Abbing, noch einmal reagiert und mit Außenangreiferin Jordan Burgess (23) eine fünfte US-Spielerin geholt. Schon in der Vorwoche beim 0:3 (-15, -16, -22) in Vilsbiburg durfte die von der Stanford University Gekommene im dritten Satz ran und gab dem Vernehmen nach der bis dahin desolaten Annahme/Abwehr deutlich mehr Halt.

„Wir wissen auch nicht, wie wir mit der uns noch unbekannten Multihalle in Meiningen klarkommen“, ergänzte Koslowski. Der SSC-Tross hat gestern Abend im „Romantik-Hotel“ der 30 Straßenkilometer westlich Suhls gelegenen Theaterstadt Meiningen Quartier bezogen. Heute früh steht noch ein Training in der Halle an. In diese muss der VfB Suhl wegen des etwas ausgeuferten Umbaus der heimischen „Wolfsgrube“ für die gesamte Saison ausweichen.

Der deutsche Meister muss heute Abend ohne seinen Kapitän Jennifer Geerties auskommen. „Jenny hat eine Verletzung am Zeh und kann definitiv nicht spielen“, stellte der SSC-Coach gestern klar. „Das ist natürlich eine Schwächung für uns. Andererseits müssen wir mit so etwas immer rechnen und werden das mit unserem Kader kompensieren.“

So könnte Martenne Bettendorf – vor der Saison geholt, um wie zuvor ihre US-Landsfrau Ariel Gebhardt sowohl für die Diagonal- als auch für die Außenposition bereitzustehen – zum Debüt in der Starting Six des SSC kommen. Und auch der zweite, „nur“ 1,74 m große Libero Elisa Lohmann (18) hat im Außenangriff schon im Vorjahr das ein oder andere Mal ausgeholfen. Sie ist die zweite Option, vor allem wenn es um Annahme und Abwehr geht.



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