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Volleyball SSC: CEV-Cup : Ohne große Mühe ins Viertelfinale

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SSC-Volleyballerinnen nach 3:1-Hinspielerfolg auch beim klaren 3:0 zu Hause eine Nummer zu groß für Maritza Plowdiw.

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erstellt am 16.Dez.2015 | 08:00 Uhr

Die Volleyball-Damen des Schweriner SC werden auch nach dem Jahreswechsel im CEV-Pokal und damit auf europäischem Parkett präsent sein. Mit 3:0 (11, 20, 17) in nur 69 Minuten besiegte die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski gestern Abend vor 1450 Fans in der heimischen Palmberg-Arena Bulgariens Meister und Pokalsieger Maritza Plowdiw. Nach dem 3:1-Hinspielerfolg vor einer Woche auf dem Balkan steht der SSC im Viertelfinale, das Mitte und Ende Januar (Hin-/ Rückspiel) ausgetragen wird.

„Ich spreche ungern von einem Pflichtsieg. Aber natürlich hat jeder in der Halle  von uns das Weiterkommen erwartet“, sagte Felix Koslowski und war mit dem Spiel des SSC einmal mehr „sehr zufrieden“.

Insbesondere weil sein Sechser sofort jene Tugenden aufgriff, mit denen er am Samstag an gleicher Stelle beim 3:1-Bundesligaerfolg den VC Wiesbaden zeitweise an die Wand gespielt hatte: Gefährliche Aufschläge, variables Zuspiel und entsprechende Angriffe mit Ariel Turner (18) als fleißigster Punktesammlerin auf der einen, eine sichere Annahme auf der anderen Seite – das war mehr, als die Gäste zu parieren in der Lage waren.  

Auf einer Position verändert – Marie Schölzel spielte für Veronika Hroncekova im Mittelblock (Koslowski: „Marie hatte sich ihren Einsatz im Training redlich verdient und Hronki bekam so ihre verdiente Pause.“) – stellte der SSC  sehr schnell die Weichen. Nach einem langen Auftaktballwechsel, den Lousi Souza Ziegler mit hartem Angriffsschlag abschloss, sowie mit zwei gelungenen Blöcken zog der SSC gleich 3:0 in Front und den Bulgarinnen eigentlich schon den Zahn. Schließlich hätten die das Spiel mindestens 3:1 gewinnen müssen, um die Chance auf eine Entscheidung im Golden Set zu erzwingen. Dass das Wunschtraum bleiben würde, hatten sie da bereits vor Augen geführt bekommen.

Mit dem 25:11 im ersten und dem 25:20 im  zweiten Satz, in dem die Gäste nach 4:0-Führung noch bis zum 11:10 vorn gelegen hatten,   war das Tagwerk des SSC denn nach 44 Minuten eigentlich vollbracht.

Der dritte Satz war Zugabe  für die Fans, aber auch die Möglichkeit,  Stammkräfte zu schonen und der zweiten Reihe Spielpraxis zu gewähren.  Koslowski brachte neben Schölzel mit Zuspielerin Michaela Wessely (für Denise Hanke) und Diagonalspielerin Marie Holstein (für  Tabitha Love) zwei weitere Teenager. „Und die machten ihre Sache richtig gut“, lobte der Coach nach dem mit 25:17 ebenfalls klar gewonnenen Satz drei und freute sich, „dass wir wechseln können, ohne dass das System leidet. Natürlich fehlt es unseren Youngstern noch an Erfahrung und auch an Kraft, aber sie spielen mit, ohne dass es einen Bruch in unserem Spiel gibt. Das lässt hoffen.“

 Für die Liga ebenso wie für den CEV-Cup. Dort sollte der SSC im Viertelfinale  auf Chimik Jushni aus der Ukraine treffen. Das Team aus dem Vorort der Schwarzmeerstadt Odessa gewann sein Hinspiel beim finnischen Vertreter LP Kangasala mit 3:1 und braucht heute  in heimischer Halle – wie gestern der SSC – noch zwei Sätze zum Weiterkommen.

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