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SSC im EC gegen Kieldrecht : „Noch nicht durch“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hinspiel-3:0 im Rücken, Personalprobleme vor der Brust

von
erstellt am 19.Jan.2015 | 20:31 Uhr

Positiv betrachtet ließe sich sagen: Eine Baustelle, die SSC-Trainer Felix Koslowski zu beackern hätte, hat sich im Vorfeld des heutigen Achtelfinal-Rückspiels im europäischen Challenge Cup (19 Uhr in der Arena) gegen Belgiens Serienmeister Asterix Kieldrecht quasi schon von allein abgearbeitet. Trotz des 3:0-Hinspielsieges vom vergangenen Donnerstag braucht er sich um eventuelle Motivationsprobleme in seinem Team keine Sorgen zu machen. Denn angesichts der Fragezeichen, die noch gestern hinter der SSC-Aufstellung für heute standen, gibt es keinen Grund für Leichtfertigkeiten.

Besonders im Mittelblock könnten sich Lücken auftun. Veronika Hroncekova hat mit ziemlich verheilter Schnittwunde am linken Zeigefinger einen gestrigen Test ziemlich bestanden. Auch Yvon Beliën war gestern zumindest auf dem Hometrainer unterwegs, nachdem sie das Wochenende mit „Magen-Darm“ sogar in der Klinik zugebracht hatte. „Bei ,Hrontschis‘ Finger besteht die Gefahr, dass die Wunde wieder aufbricht und es dann länger dauert. Und bei Yvon ist der Substanzverlust unübersehbar“, sagt Koslowski. „Möglich, dass beide spielen können oder eine oder auch keine.“

Im Fall der Fälle müssten Diagonalspielerin Lonneke Sloetjes zur Mittelblockerin mutieren und Saskia Hippe trotz Knieproblemen den Part auf der Diagonalposition übernehmen. „Lassen wir uns alle überraschen“, sagt der SSC-Coach. In einem aber ist sich der 30-Jährige sicher: „Die Maßnahmen müssen hinhauen. Denn durch sind wir erst, wenn wir noch zwei weitere Sätze gewonnen haben“, warnt der Trainer – und ergänzt: „Aber natürlich wollen wir drei Sätze gewinnen.“

 

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