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Volleyball: SSV vs. VC Wiesbaden : Noch eine Rechnung offen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SSC sinnt heute in Wiesbaden auf Revanche für die 2:3-Heimniederlage vom Jahresende

von
erstellt am 15.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Wenn heute um 19 Uhr das Bundesliga-Punktspiel der Volleyballerinnen VC Wiesbaden – SSC Palmberg Schwerin angepfiffen und im Internet von Sportdeutschland.TV live übertragen wird, dann darf Schwerins Trainer Felix Koslowski gewiss sein: Seine Mannschaft ist motiviert bis in die Haarspitzen. Denn mit den Mädels aus Hessen haben Kapitän Lenka Dürr & Co. noch eine Rechnung offen.

Zur Erinnerung: Alle seine 14 Pflichtspiele der Saison hatte der SSC gewonnen und dabei als letztes gerade erst den größten Rivalen MTV Allianz Stuttgart in dessen Halle niedergerungen, als der VC Wiesbaden am 28. Dezember in Schwerin mit einem 3:2 die Siegesserie des SSC völlig überraschend kappte.

Und der gleiche VCW, der in Schwerin so grandios aufgespielt hatte wie noch nie in der Saison, kassierte eine Woche darauf zu Hause eine 0:3-Klatsche, beigebracht vom VfB Suhl, der auswärts noch gar nichts auf die Reihe bekommen hatte…

Auf solche Leistungsschwankungen ihres heutigen Gegners sollten die Schwerinerinnen aber nicht bauen. Wiesbaden, das heute zum vierten Mal in Folge zu Hause spielt, hat sich stabilisiert. Alle drei Heimspiele vor dem heutigen wurden gewonnen – 3:2 gegen Potsdam, 3:0 gegen den VCO Berlin und am Sonntag folgte sogar auch gegen den frischgebackenen DVV-Pokalsieger Stuttgart ein 3:2.

„Wir kennen Wiesbadens Heimstärke und wissen – ja auch aus eigener Erfahrung – dass die Mannschaft gegen Topteams über sich hinauswachsen kann. Sie schlagen gut auf, sind in den Block-Statistiken der Bundesliga weit oben und bewegen sich auch sehr gewandt in der Abwehr“, sagt SSC-Trainer Koslowski. „Und für die Tabelle ist das Spiel sowieso unheimlich wichtig.“

In der Tat: Mit einem Sieg heute Abend würde der SSC vier Spieltage vor Schluss der Punkterunde seine Tabellenführung enorm festigen. Und Platz eins am Ende bedeutet bekanntlich, in den Playoffs vom Viertelfinale (Modus best of three) bis zum etwaigen Finale (best of five) im Fall der Fälle ein Heimspiel mehr zu haben als der Gegner.

Ohne Langzeitausfall Anja Brandt und die erkrankte Sa-brina Krause, aber mit der erkälteten Louisa Lippmann, deren Einsatz sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden dürfte, machte sich der SSC-Tross gestern Vormittag per Bus auf nach Hessen. Nach kurzer Lockerung und einer Video-Einheit am gestrigen Abend soll dort heute noch einmal regulär trainiert werden, damit dann heute Abend auch wirklich alles passt für eine erfolgreiche Schweriner Revanche.

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