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SSC-Volleyball : Niederlage im Spitzenspiel

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SSC-Volleyballerinnen unterliegen beim Allianz MTV Stuttgart wie schon im Pokal-Viertelfinale mit 1:3

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erstellt am 10.Feb.2015 | 21:38 Uhr

Niederlage im Spitzenspiel: Der Schweriner SC  hat am Abend vor 1850 Zuschauern in der Stuttgarter Scharrena gegen den gastgebenden Allianz MTV mit 1:3 (-18 19, -17, -23) verloren – genauso wie schon im Pokal-Viertelfinale Anfang Dezember. Das Schwaben-Team von Trainer Guillermo Naranjo Hernández schaffte es nahezu konsequent, mit starken Aufschlägen den Schweriner SC in die Defensive zu drängen und dessen Spielaufbau über  Diagonalangreiferin Lonneke Sloetjes (22 Punkte) zu erschweren. „Unsere Effektivität war beeindruckend“, schwärmte MTV-Trainer Hernández und verwies auf die statistische Auswertung: „70 Prozent bei guter Annahme, das bedeutet sieben von zehn Angriffen brachten einen Punkt.“ Und es war wieder die enorme Variabilität im Angriff, die den Rekordmeister aus Mecklenburg-Vorpommern regelmäßig vor große Probleme stellte.

Eine der beiden Erfolgsserien musste eben beim Aufeinandertreffen der beiden Top-Teams enden. Der zehnfache deutsche Meister und fünffache Pokalsieger aus Schwerin hatte zuletzt zehn Pflichtspiele in Serie gewonnen, das MTV-Team sieben und erhöhte nun auf acht.

„Stuttgart hat schon eine hervorragend eingespielte erste Sieben zusammengestellt“, sagte SSC-Trainer Felix Koslowski anerkennend. „Wir hatten die Möglichkeit für einen Tiebreak und haben diese nicht genutzt.“

Das lag vor allem an der Nervenstärke und dem Selbstbewusstsein des Stuttgarter Teams. Im  vierten Satz führte Schwerin bis kurz vor Schluss, den Satzausgleich vor Augen. Doch beim 23:20-Zwischenstand kam Stuttgarts Spielführerin Kim Renkema in den Aufschlag.  Und ihre Bälle  kamen perfekt. Erst folgte der Ausgleich, dann hatte Stuttgart beim Stand von 24:23 den ersten Matchball. Aufschlag Renkema, Angriff Schwerin, blitzblanker Block vom MTV, der Ball fiel auf der Schweriner Seite auf den orangenen Boden der Scharrena – der Rest war Jubel pur – bei den Gastgeberinnen. SSC-Trainer Koslowski hingegen war enttäuscht: „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, während uns Stuttgart vorgemacht hat, wie dies geht.“

Der MTV  zieht an seiner Mannschaft vorbei auf Platz zwei, der SSC ist nun Dritter. Die Platzierungen zwei und drei sind deshalb so begehrt, weil ein Aufeinandertreffen mit dem Titelverteidiger Dresdner SC bis zum möglichen Finale vermieden werden kann. Der Zweite, da besser platziert, hat zudem öfter Heimrecht im Play-off-Halbfinale.

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