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Volleyball Schwerin : Mit Moral durchbeißen

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Aus der Onlineredaktion

Angeschlagener SSC-Sechser: Nach 3:0 über Potsdam nun Aachen im Fokus.

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erstellt am 27.Okt.2017 | 12:00 Uhr

„Hätte mir jemand vor dem Spiel einen klaren Sieg gegen den SC Potsdam angeboten, ich hätte dafür viel Geld bezahlt“, brachte Trainer Felix Koslowski am späten Mittwochabend nach dem klaren 3:0 (17, 24, 16)-Erfolg der SSC-Volleyballerinnen vor 1856 Zuschauern in der heimischen Palmberg-Arena seine Erleichterung über das glückliche Ende einer gar nicht so glücklichen Woche zum Ausdruck.

Er hätte mit der Mannschaft kaum trainieren können seit dem 3:1-Sieg in Vilsbiburg vom Mittwoch zuvor, begründete der Meister-Coach. Besonders die EM-Spielerinnen im Team bereiten aktuell einige Sorgen. So würden sich Marie Schölzel und Greta Szakmáry aktuell mit Knieproblemen plagen – erstere wegen der Dauerbelastung übers ganze Jahr, zweitere nach einem Sturz aufs Knie im Vilsbiburg-Spiel. Und Louisa Lippmann hätte wegen Schulterproblemen bis Dienstag im Training pausieren müssen.

Davon war im Spiel gegen Potsdam bei Diagonalspielerin Lippmann, die ohnehin von sich sagt: „Ich kann immer spielen“, nur bedingt etwas zu merken. Allenfalls der Fakt, dass sie mit 11 Zählern diesmal „nur“ zweitbeste Schweriner Scorerin hinter Jennifer Geerties (12) wurde, könnte als Indiz dafür herhalten. Sie selbst ließ über ihre Schulter gar nichts verlauten, freute sich hingegen „besonders darüber, die bei ihrem 3:2 über Dresden eine Woche zuvor stark spielenden Potsdamerinnen so klar bezwungen zu haben“, und sagte zum Spiel: „Beide Seiten haben viele Fehler gemacht. Entscheidend war, dass bei uns die Quote geringer war und dass die Moral stimmte.“

Eine gute Moral bleibt weiter das A und O, soll die morgige Heimpartie (19 Uhr) gegen die Ladies in Black Aachen ein ähnliches Ende finden wie die vom Mittwoch. „Da mag ich noch gar nicht dran denken“, sagte SSC-Käpt’n Jennifer Geerties unmittelbar nach dem Potsdam-Spiel, um dann doch sogleich wieder nach vorn zu schauen: „Erst einmal genießen wir den freien Donnerstagvormittag und am Abend gehen wir dann wieder konzentriert ins Training.“

Genau das verlangt Felix Koslowski von seinen Mädels: „Wir müssen uns irgendwie durchbeißen in dieser Woche, alle müssen, wie man so schön sagt, die Pobacken zusammenkneifen.“

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