Volleyball : Meister SSC Schwerin verzichtet auf Champions League

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Volleyballmeister SSC Palmberg Schwerin wird sein Startrecht in der Champions League in der kommenden Saison nicht wahrnehmen.

svz.de von
26. Mai 2017, 10:25 Uhr

„Wir sind zu der Entscheidung gekommen, dass die Champions League in der kommenden Spielzeit für uns organisatorisch und auch finanziell nicht machbar ist“, sagte SSC-Manager Michael Evers am Freitag.

Der deutsche Rekordmeister will nach eigenen Angaben dennoch international spielen. In welchem Wettbewerb, befindet der europäische Verband nach Angaben der Volleyball-Bundesliga (VBL) im Juni. „Entsprechend der Regularien ist Schwerin wegen des Champions-League-Verzichts im Challenge Cup gemeldet. Der Verein hat einen Antrag auf einen freien Platz im CEV Cup gestellt“, sagte Jan Sienicki, Manager Internationales bei der Volleyball Bundesliga (VBL).

Im vergangenen Spieljahr hatten die Schwerinerinnen im europäischen Challenge Cup das Halbfinale erreicht. Dort war das Team von Trainer Felix Koslowski gegen den türkischen Club Bursa BBSK ausgeschieden. 

Dresdner Volleyballerinnen melden für CEV-Cup

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC werden in der neuen Saison erstmals nach sieben Jahren wieder im CEV-Cup aufschlagen. Seit 2007 ist der sächsische Bundesligist ohne Unterbrechung auf europäischer Bühne präsent, spielte in den vergangenen sechs Jahren stets in der Champions League. Als Meisterschafts-Dritter ist das Team von Trainer Alexander Waibl in der kommenden Spielzeit für den zweithöchsten Wettbewerb qualifiziert.  Allerdings wären die Dresdner auch diesmal bereit gewesen, in der europäischen Königsklasse anzutreten. Weil der deutsche Meister SSC Palmberg Schwerin und auch der Zweite Allianz MTV Stuttgart auf die Teilnahme verzichten, wollten die Mecklenburgerinnen mit dem DSC das Startrecht tauschen. Wie Dresden am Freitag mitteilte, konnte der Tausch trotz Bemühungen beider Vereine, der Volleyball Bundesliga und des Deutschen Volleyball-Verbandes nicht realisiert werden. Die Regularien der CEV würden dies nicht zulassen. Damit wird erstmals seit 2011 kein Frauen-Team die deutschen Farben in der Champions League vertreten.

Dafür haben mit dem DSC, Schwerin, Stuttgart und dem zweiten Meisterschaftsdritten Wiesbaden insgesamt vier Mannschaften für den CEV-Cup gemeldet. Die Auslosung erfolgt am 14. Juni. „Wir freuen uns auf die Herausforderung im CEV Cup, der ebenfalls mit starken europäischen Mannschaften gespickt sein wird“, sagte DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann am Freitag.

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