Schweriner SC : „Mal gucken, was passiert“

Novaras Team bei der Ankunft in Schwerin
Novaras Team bei der Ankunft in Schwerin

Volleyball-EC: SSC sieht sich trotz 3:1-Sieges in Italien heute im Rückspiel gegen Novara als Außenseiter

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10. März 2015, 08:00 Uhr

Zum dritten Mal spielen die Volleyballerinnen des SSC heute Abend (19 Uhr) im diesjährigen europäischen Challenge Cup zu Hause und zum dritten Mal müssen sie nach einem Auswärtssieg zum Weiterkommen nur noch den Deckel draufpacken.

Wobei: „Nur noch“, das galt vielleicht für die beiden Runden zuvor gegen den VC Oudegem (auswärts 3:1) und Asterix Kieldrecht (3:0). Heute Abend gilt das nicht, denn Italiens Liga-Spitzenreiter Igor Gorgonzola Novara ist ein ganz anderes Kaliber als die beiden genannten Teams aus Belgien. Dass sich das Spitzenteam vom Stiefel noch einmal so überraschen lässt wie beim Schweriner 3:1-Erfolg vor den Toren Mailands in der vergangenen Woche, darauf darf und will niemand auf Seiten des SSC hoffen. „Wir haben uns sicherlich Respekt erspielt. Aber es wäre immer noch eine Riesensensation, wenn uns tatsächlich der Einzug ins Halbfinale gelingen sollte“, sagt SSC-Trainer Felix Koslowski und erinnert daran: „Wir haben in Novara eine sensationelle Partie abgeliefert. Wir spielten in Aufschlag, Block und Abwehr klar über unserem Niveau. Novara hingegen hatte uns unterschätzt und konnte dann den Schalter nicht mehr entscheidend umlegen. Jetzt sind sie sauer und werden versuchen, in unserer Halle einen Baum abzubrennen. Dass sie das draufhaben und uns das Spiel auch mit 0:3 um die Ohren fliegen kann, ist uns klar.“

Doch selbst ein 3:0 für die Gäste, die gestern im Intercity-Hotel Quartier bezogen und am Abend in der Arena trainierten, würde laut EC-Arithmetik eine Entscheidung auf den „golden set“ vertagen. „Den haben wir uns schon ertrotzt“, so der SSC-Coach, der in den vergangenen Tagen sein Hauptaugenmerk darauf richtete, seine Mädels mental locker zu halten. „Alle sind fit. Wir freuen uns auf das Spiel und gucken mal, was passiert.“

Übrigens: Stehplatzkarten sollten an der Tageskasse noch zu haben sein. Bis gestern Abend waren noch rund 300 vorrätig.

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