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Volleyball : Macht der SSC den ersten Schritt in Richtung Titel?

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SSC-Volleyballerinnen erwarten heute um 19 Uhr Pokalsieger Stuttgart zum ersten Play-off-Finalspiel um die deutsche Meisterschaft

Was sich im Verlaufe der Saison immer mehr herauskristallisiert hat, ist jetzt Realität: Mit dem SSC Palmberg Schwerin und Allianz MTV Stuttgart bestreiten die beiden stärksten Bundesligateams nun auch das Play-off-Finale um die deutsche Volleyballmeisterschaft der Frauen. Im ersten der maximal fünf Spiele – Meister ist, wer drei Siege verbuchen kann – hat heute um 19 Uhr der SSC als Sieger der Bundesliga-Hauptrunde Heimrecht gegen den Zweiten.

Es wird dies bereits das vierte Saison-Duell der beiden derzeit besten deutschen Teams. Zwar hat Stuttgart mit dem 3:2 im Pokalfinale den wichtigsten der bisherigen drei Vergleiche gewonnen, dafür war Schwerin in der Liga gleich in beiden Partien gegen den Sechser aus dem Schwabenländle erfolgreich. Zunächst mit 3:2 in Stuttgart und dann vor zwei Monaten mit 3:0 vor begeisterten gut 2000 Zuschauern in eigener Halle.

Auf den Rückhalt einer solchen Kulisse kann die Mannschaft mit Sicherheit auch heute wieder setzen. Freuen darf sich das Publikum auf ein Duell auf Augenhöhe, denn auch das erwähnte 3:0 im bislang letzten Aufeinandertreffen war mit den Satzresultaten von 25:23, 25:22, 26:24 nur um einen einzigen Gästepunkt vom knappsten Resultat weg, das ein 3:0 überhaupt hergeben kann.

Außerdem kennen sich beide Mannschaften aus dem Effeff, können sich eigentlich nicht wirklich gegenseitig überraschen. Wie zuletzt immer in diesem Duell werden Kleinigkeiten entscheiden. Dass die SSC-Mannschaft ihre Halbfinalhürde VC Wiesbaden in nur zwei Spielen meisterte, während Stuttgart gegen Dresden die Ochsentour von drei Spielen, darunter zwei Fünfsatzpartien, auf sich nehmen musste und erst mit dem 3:0-Heimerfolg vom Sonnabend das Finalticket fest buchen konnte, ist sicherlich auch nicht von Nachteil für die heutigen Gastgeberinnen. Sie konnten zehn Tage lang ebenso in Ruhe trainieren wie auch regenieren.

Die Motivation auf seiten der Schwerinerinnen ist ohnehin riesig. Zum ersten Mal seit 2013 stehen sie wieder im Meisterschaftsfinale. Dem damaligen zehnten gesamtdeutschen Meistertitel soll sich endlich Nummer elf hinzugesellen. Und heute Abend soll der erste Schritt auf diesem Weg gelingen.

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erstellt am 19.Apr.2017 | 12:00 Uhr

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