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SSC-Volleyball : Los, Mädels, ihr packt das!

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Volleyballmeister SSC in Bestbesetzung zum entscheidenden Spiel im Play-off-Viertelfinale bei den Ladies in Black Aachen

Heute gilt’s für die Volleyballerinnen des Schweriner SC. Und wie schon am Sonnabend heißt es auch heute: Sieg oder Saisonende. Ab 19.30 Uhr steigt im Aachener Hexenkessel an der Neuköllner Straße der dritte Teil des Play-off-Viertelfinales zwischen den Ladies in Black und Titelverteidiger SSC. Gegen 21.30 wissen wir dann, welche von beiden Mannschaften im Meisterschafts-Halbfinale steht.

„Nach dem Sieg am Sonnabend in Schwerin sind uns Steine vom Herzen gefallen. Wir haben zwar nicht unseren besten Volleyball gespielt, aber das dritte Spiel erzwungen“, blickt Trainer Felix Koslowski auf das sichere 3:0 in der zweiten Partie zurück, durch das die heutige Begegnung erst erforderlich wurde. Mir druckvollem Aufschlag, effektivem Block – allein im ersten Durchgang wurden so sechs Punkte erzielt – und vor allem variablem Angriffsspiel konnte sich der SSC in dieser Partie eine gehörige Portion Selbstvertrauen für das heutige Entscheidungsspiel erarbeiten.

„Besonders wichtig für uns war, dass Zuspielerin Danica Radencovic nach ihrer Verletzungspause wieder eingesetzt werden konnte“, so Koslowski, der aber in Denise Imoudu auf der Zuspielposition einen guten Joker in der Hinterhand hat. „Das ist genau das Spiel von Denise: Reinkommen, wenn sie gebraucht wird, und dann beherzt zustellen.“


Trainer hofft auf den psychologischen Aspekt


Da neben Radenkovic auch Tatyana Mudritskaya und Janine Völker ihre Blessuren weitgehend auskuriert haben, kann der 30-jährige Coach heute Abend seine Bestbesetzung aufbieten. Und der Trainer hofft auf den psychologischen Aspekt. Die Ladies, die eigentlich in Schwerin befreit aufspielen konnten („Schwerin muss, Aachen kann gewinnen“, hieß es dazu vorher aus dem Dreiländereck.), saßen nach Spielende mächtig bedröppelt in der Arena. Das Schweriner Abwehrbollwerk machte ihnen am meisten zu schaffen. Und gegen den SSC-Block machten sie kaum einen Punkt. „Gegen unser Blockspiel haben sie zu keinem Zeitpunkt ein geeignetes Mittel gefunden. Daran werden sie zu knacken haben“, prognostizierte Koslowski. Und wohl auch daran, dass sie heute zum ersten Mal zu einem „Alles- oder Nichts“-Spiel antreten.

Allerdings hat sich Aachen in dieser Saison als besonders heimstark präsentiert. In ihren bislang elf Begegnungen in heimischer Halle gab es lediglich zwei Niederlagen: Jeweils 0:3 hieß es gegen die VolleyStars Thüringen und den VC Dresden. Auf der Habenseite stehen dagegen 3:0-Siege gegen Wiesbaden und Vilsbiburg sowie zwei 3:1-Erfolge über den SSC.

„Wir müssen die Nerven im Griff haben, die Ruhe bewahren und uns auf unser Spiel konzentrieren“, lautet daher die Marschroute von Felix Koslowski. „Man darf in solch einer aufgeheizten Atmosphäre im Aachener Tollhaus Neuköllner Straße auch nicht überdrehen.“ Den Optimismus in der Mannschaft gibt Kapitän Lousi Souza Ziegler wieder: „Wir sind die bessere Mannschaft. Und wir wollen und können ins Halbfinale kommen!“


Volles Haus bei Liveübertragung im Kino


Das hoffen natürlich die rund 200 erwarteten Fans, die für 3 Euro die Live-Übertragung des Spiels in einem Kinosaal im Mega Movies am Bleicher Ufer in Schwerin verfolgen wollen. „Die Resonanz auf dieses Angebot ist bis jetzt sehr groß“, berichtet Ellen Peters von der SSC-Geschäftsstelle. Und Kinobetreiber Thomas Otter verspricht: „Sollte die Nachfrage größer werden als erwartet, ziehen wir in einen anderen Saal um.“


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erstellt am 08.Apr.2014 | 20:53 Uhr

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