SSC Volleyball : Liga-Hit vor vollem Haus

Alles muss passen, wollen Felix Koslowski und seine SSC-Damen heute den Meister besiegen.
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Alles muss passen, wollen Felix Koslowski und seine SSC-Damen heute den Meister besiegen.

SSC-Volleyballerinnen empfangen heute Abend Titelverteidiger und Spitzenreiter Dresdener SC

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30. Dezember 2014, 08:00 Uhr

Schweriner SC gegen Dresdner SC – der Tabellenzweite empfängt den Spitzenreiter. Mehr geht wirklich nicht zum Hinrundenabschluss, und die Ansetzung heute Abend um 19 Uhr in der Schweriner Arena zeigt, dass die Spielplangestalter der Volleyball-Bundesliga der Damen ihr Handwerk verstehen. Der SSC holte in dieser Zeit acht deutsche Meistertitel und fünf DVV-Pokalsiege, der DSC ist als dreifacher Meister und dreimaliger Pokalsieger Zweiter in dieser Statistik.

In der aktuellen Tabelle jedoch hat Dresden (31 Punkte) die Nase vorn und würde selbst bei einer heutigen Niederlage auf dem Platz an der Sonne den Jahreswechsel feiern. Und das nicht nur, weil sie bereits ein Spiel mehr - ihr Rückrundenspiel in Wiesbaden (3:1) – absolviert haben. Im Gegensatz zum SSC, der sowohl in Münster als auch gegen Wiesbaden mit 2:3 verlor, ist das Team aus der Sachsen-Metropole in der Meisterschaft gänzlich ungerupft.

„Dresden ist als einzige noch ungeschlagene Mannschaft derzeit unangefochtener Tabellenführer. Ich denke, das sagt alles über die Favoritenrolle“, zollt SSC-Trainer Felix Koslowski dem Gegner Respekt – und wirft gleich den Fehdehandschuh hinterher: „Aber wir spielen vor eigenem Publikum und treten an, um zu gewinnen.“ Für seine Mannschaft wird viel davon abhängen, das nach zuvor drei Niederlagen in Serie zurückgewonnene Selbstvertrauen aus dem jüngsten 3:1-Auswärtssieg bei den Ladies in Black Aachen auch vor heimischem Publikum abzurufen.

Personell kann der 30-Jährige hoffentlich aus dem Vollen schöpfen. Zuspielerin Diana Nenova (Magen-Darm-Infekt) war als Einzige leicht angeschlagen aus dem viertägigen Weihnachtsurlaub zurückgekehrt, sollte heute Abend aber spielbereit sein.

An Unterstützung von den Rängen wird es nicht mangeln. Alle Tickets gingen im Vorverkauf weg. Wer keine Karte mehr ergattert hat, das Spiel aber dennoch nicht verpassen möchte, kann live im Internet dabei sein. Unter www.vbl.tv gibt es ab 18.50 Uhr eine Übertragung mit Kommentar.

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