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Volleyball Schwerin : Lehrstunde beim Meister

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SSC-Volleyballerinnen schlagen Dresden-Bezwinger SC Potsdam vor heimischer Kulisse im Schnelldurchgang mit 3:0 (17, 24, 16)

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erstellt am 25.Okt.2017 | 23:00 Uhr

Manch einer der 1856 Zuschauer in der Schweriner Palmberg-Arena rieb sich erstaunt die Augen, viele nickten anerkennend, als am heutigen Abend um 20.35 Uhr bereits Feierabend war. Mit einem 3:0 (17, 24, 16) hatten die Volleyballerinnen des SSC ihren Bundesliga-Widerpart SC Potsdam in ganzen 77 Spielminuten regelrecht abgebügelt.

„Nein, auf keinen Fall“, bekannte auch Kapitän Jennifer Geerties auf die Frage, ob sie mit so einer klaren Angelegenheit gerechnet hätte. „Immerhin hatte Potsdam eine Woche zuvor Dresden mit 3:2 geschlagen und da musste man eigentlich auf einiges gefasst sein“, fügte sie hinzu.

Davon konnte jedoch lediglich im zweiten Satz die Rede sein. Im ersten hatte der SSC nur beim 1:1 und 3:3 Gleichstände hinnehmen müssen und diesen Durchgang auch dank vieler Potsdamer Fehler mit dem zweiten, von Außenangreiferin Jelena Oluic sehenswert verwerteten Satzball zum 25:17 problemlos nach Hause geschaukelt.

Nach dem ersten Seitenwechsel vermittelten die Gäste dann wie gesagt einen Eindruck davon, wie sie Dresden als Verlierer vom Feld geschickt hatten. Sie verringerten ihre eingangs enorme Fehlerquote sichtlich, leisteten sich zum Beispiel nur noch drei statt der zuvor fünf Aufschlagfehler, kamen auch mit ihren Angriffen besser durch. Und mit dem Punkt zum 5:6 handelte sich Schwerin erstmals überhaupt einen Rückstand ein. Bis zum 24:24 war dann mal der eine, mal der andere vorn, ehe durch einen Potsdamer Fehlaufschlag und eine Netzberührung der SSC ein 26:24 bejubeln durfte.

Im dritten Satz lag das Team des früheren SSC-Co-Trainers Davide Carli mit 4:3 noch einmal vorn. Doch dann nahm der Meister aus Schwerin das Heft fest in die Hand und zog durch bis zum 25:16 – mit einem weiteren Potsdamer Geschenk beim ersten Spielball.

„Wir haben Druck über die Aufschläge gemacht, standen im Block gut, haben gut angegriffen und in der Abwehr fast jeden Ball gekriegt – außer im zweiten Satz“, brachte Jenny Geerties das Spiel ihrer Mannschaft auf einen Nenner. Ihr Trainer sah es ganz ähnlich: „Ein paar Sachen haben wir schon gut gemacht, vor allem mit guter Qualität. Es passt noch nicht alles. Aber ich bin vollauf zufrieden.“

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