zur Navigation springen

Volleyball: SSC vs. VCO Berlin : Langsam wieder in Fahrt gekommen

vom

SSC Schwerin siegt nach Pokalpleite wieder: 3:0 (27:25,25:11, 25:18) gegen VCO Berlin

svz.de von
erstellt am 01.Feb.2017 | 23:19 Uhr

Trainer Felix Koslowski brachte den gestrigen Abend  auf den Punkt: „Es sah ein bisschen schwer aus“, resümierte der Trainer der SSC-Volleyballerinnen aufatmend nach dem 3:0 (25, 11, 18) seiner Mannschaft vor 1470 Zuschauern in der heimischen Palmberg-Arena im Bundesliga-Heimspiel gegen den Tabellenletzten, den VCO Berlin. „Mit nur einem Training nach der Rückkehr vom Pokalfinale  jetzt schon wieder zu spielen, das war schwer.  In solch einem  Spiel kannst du nichts gewinnen, weil alle erwarten, dass du es ganz klar gewinnst.“

Nachdem vor der Partie SSC-Außenangreiferin ihre Auszeichnung als Deutschlands Volleyballerin des Jahres 2016 erhalten hatte, wurde dieses Dilemma besonders im ersten Satz deutlich. Mit einem Rest Schockstarre aus dem  2:3 vom Sonntag gegen Stuttgart  in den Gliedern ging der unbedingte Wille zu gewinnen auf Kosten der  Lockerheit. Oder, wie es Felix Koslowski ausdrückte: „Der erste Satz ging uns nicht so leicht von der Hand…“

Der VCO hingegen, in dem die Top-Talente der Republik zusammengezogen sind,  spielte frech auf. „Toll im Aufschlag, toll im Angriff, gekämpft in der Abwehr: Das haben die  jungen Mädels richtig gut gemacht“, zollte der SSC-Coach den Teenies aus der Hauptstadt ein dickes Lob.

Um  ein Haar hätten die diesen Satz auch gewonnen – und ein 0:3 damit ebenso vermieden wie zuvor schon in Dresden, in Potsdam und  in Stuttgart (je 1:3) sowie in Aachen, wo sie beim 2:3 zuletzt sogar einen Punkt entführten.

Erst mit dem vierten Satzball rettete sich der SSC, der zwischenzeitlich noch 17:19 hinten gelegen hatte, nach 28 Spielminuten zum 27:25-Satzerfolg. Das nicht zuletzt, weil Topscorerin Louisa Lippmann  – am Ende als beste SSC-Akteurin geehrt –  immer wieder Verantwortung übernahm und allein acht ihrer gestern insgesamt 16 Punkte in diesem Satz erzielte.

Fortan tat sich der SSC sichtlich leichter und beherrschte, obwohl munter durchwechselnd und solcherart allen  13 Spielerinnen Einsatzzeiten gewährend, die Szenerie sicher. Den zweiten Satz beendete die neue Mittelblockerin Hannah Tapp nach 20 Minuten mit einem sogenannten Einbeiner zum 25:11. Und den Schlusspunkt nach 21 Minuten in Durchgang drei setzte – wenn auch erst beim vierten Spielball – Lousi Souza Ziegler mit dem 25:18.

„Ich bin zufrieden heute. Wir haben ein paar Sachen umgestellt und konnten uns gut vorbereiten auf unser Heimspiel am Sonntag gegen den Dresdner SC“, freute sich Felix Koslowski. Wohl wissend, dass seine Mannschaft dann ab 14.30 Uhr vom deutschen Meister, der gestern Abend 2:3 (10, -19, -22, 19, -9) in Potsdam verlor, noch ganz anders in die Mangel genommen werden dürfte.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen