SSC Volleyball : Klarer, aber zäher Erfolg

Müde, aber glücklich: Der SSC-Sechser bejubelt seinen schwer erarbeiteten 3:0-Sieg.
Müde, aber glücklich: Der SSC-Sechser bejubelt seinen schwer erarbeiteten 3:0-Sieg.

Müden Schweriner Volleyballerinnen gelingt zu Hause Bundesliga-Revanche gegen Straubing – 3:0 (21, 17, 24)

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31. Januar 2016, 21:00 Uhr

„Wir haben mit Straubing eine Rechnung offen, die wollen wir jetzt begleichen“, hatte SSC-Trainer Felix Koslowski eingedenk des 2:3 im Hinspiel vor der Bundesliga-Partie gegen Aufsteiger NawaRo Straubing angekündigt. Mit dem 3:0 (21, 17, 24) hat seine Mannschaft am Samstagabend vor 1651 Zuschauern in der heimischen Palmberg-Arena diese Forderung innerhalb von 78 Spielminuten buchstabengetreu erfüllt.

Von einem entspannten Abend für die Gastgeber konnte aber trotz der nur drei Sätze nicht die Rede sein. „Einige von uns spielen trotz Erkältung oder Verletzung. Das ist nicht einfach“, sagte Mannschaftskapitän Lousi Souza Ziegler und befand nach dem sechsten Spiel seit dem 14. Januar und mit Blick auf die sieben Partien, die im Februar anstehen: „Heute glatt mit 3:0 zu gewinnen, war für uns sehr wichtig.“

In der Tat, zumal es danach anfangs so gar nicht aussah. Der SSC fand zunächst nicht wirklich eine Bindung an das Spiel. Selbst nach einer taktischen Auszeit, als der Rekordmeister nach nur drei Minuten mit 1:5 im Hintertreffen lag, dauerte es bis zum 11:11, ehe Gleichstand hergestellt war. Allein acht verhauene Schweriner Aufschläge sorgten zudem dafür, dass Satz eins bis zu dem von Jennifer Geerties zum 25:21 versenkten Angriffsschlag eine zähe Angelegenheit blieb.

Das traf nach dem 25:17-„Zwischenspurt“ in Durchgang zwei auch auf den dritten Satz zu. In sogar noch größerem Maße. „Da haben wir uns durchgequält“, bekannte Felix Koslowski, „das haben die Straubingerinnen natürlich auch gemerkt und zu nutzen versucht.“

Allein Carina Aulenbrock, am Ende als beste Spielerin der Gäste geehrt, machte gegen ihre früheren SSC-Kolleginnen elf Punkte. Allerdings nicht die entscheidenden.

Die sammelten die SSC-Angreiferinnen Ariel Turner (17), am Samstag Schwerins Beste, Jennifer Geerties (15) und Lousi Souza Ziegler (13), die damit auch die diesmal weit weniger effektive Blockarbeit kaschieren konnten.

„Die Leute sind einfach müde“, bekannte Felix Koslowski und resümierte: „Wir haben mit minimalstem Aufwand den Sieg eingefahren. Aber das zu können, ist auch eine Qualität.“

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