zur Navigation springen

Schweriner SC : Klare Sache in Berlin

vom

SSC-Volleyballerinnen lassen VCO-Talenten keine Chance – 3:0 (17, 17, 22)

svz.de von
erstellt am 19.Okt.2015 | 08:48 Uhr

Felix Koslowski hatte davor gewarnt, die gestrige  Bundesliga-Partie beim VCO Berlin  auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir  könnten sonst viel kaputt machen und einreißen, was wir gerade erst aufgebaut haben“, sagte der Coach der SSC-Volleyballerinnen angesichts des 3:1-Heimsieges zum Saisonauftakt  gegen Vizemeister Allianz MTV Stuttgart. Seine Mannschaft erhörte ihn. Nach  76 Spielminuten war der klare 3:0-Erfolg  (17, 17, 22) gegen den VCO –  personell identisch mit der DVV-Juniorinnenauswahl – unter Dach und Fach.

 Um ja nichts anbrennen zu lassen,  hatte der SSC-Trainer mit dem Erfolgssechser vom vergangenen Donnerstag begonnen. Der stellte erwartungsgemäß die Weichen schnell in Richtung SSC-Erfolg. Als das Spiel so richtig lief für die Gäste,  gab es auch etwas für die Geschichtsbücher. Beim Stande von 20:12 kam zunächst die 16-jährige Mittelblockerin Sabrina Krause  zu ihrem Bundesliga-Debüt. Wenig später, beim 23:15,  schickte der Coach per Doppelwechsel  auch Zuspielerin Michaela Wessely und Diagonalspielerin Tabitha Love zu deren SSC-Pflichtspieldebüts aufs Feld.

Gerade der Einsatz der Kanadierin Love, die erst vor knapp zwei Wochen in Schwerin eintraf, hatte als fraglich gegolten. „Sie hat eine leichte Verletzung am Bauchmuskel, die allerdings die Gefahr einer nach sich ziehenden Zerrung in sich birgt“, hatte  Koslowski am Freitag noch erklärt. Offenbar aber war alles halb so schlimm. Die 24-Jährige spielte auch im zweiten Satz noch bis zum 20:14 weiter, traute sich in der Zeit immerhin zwölf Angriffsschläge zu, von denen drei zu Punkten führten.

Fleißigste SSC-Punktesammlerin  war gestern Abend  Kapitän Lousi Souza Ziegler mit zehn Zählern und das, obwohl sie in Satz drei nur noch zuschaute. Da hatte Koslowski sein Projekt „Jugend forscht“ gestartet. An der Seite von Jennifer Geerties,  Anja Brandt  und Ariel Turner ließ er  mit Krause (16), Wessely (19) und der vierten SSC-Bundesligadebütantin dieses Abends, Diagonalspielerin Marie Holstein (18),  gleich drei Teenager ran. Diese Formation machte den Satz mit einem zwischenzeitlichen 20:20 zwar noch ungewollt spannend. Aber ihr Trainer  ließ sie durchspielen, nahm nur beim 20:18, nach drei gegnerischen Punkten in Folge, seine einzige Auszeit der gesamten Partie. Seine Spielerinnen bedankten sich für das Vertrauen  und fuhren mit 25:22 Sieg nach Hause.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen