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SSC

15. Dezember 2017 | 11:12 Uhr

SSC : In Potsdam ausgebremst

vom

Volleyballerinnen des Schweriner SC kassieren 1:3-Auswärtsniederlage (-21, 27, -27, -19).

svz.de von
erstellt am 03.Feb.2016 | 21:55 Uhr

Ein Spiel auf Augenhöhe hatte SSC-Trainer Felix Koslowski für die gestrige Bundesliga-Partie beim SC Potsdam vorausgesagt. Dies zu verlieren, war aber keineswegs vorgesehen. Und doch kam es so: Mit 1:3 (-21,  27, -27, -19) unterlag der deutsche Rekordmeister vor 683 Zuschauern in der Potsdamer MSB Arena  in 113 größtenteils hart umkämpften Spielminuten und handelte sich  so die vierte Niederlage der Saison ein.

Mit gleich drei Veränderungen in der Startformation wartete der Tabellenzweite aus Schwerin  im Spiel beim Tabellensiebten auf. Libero Janine Völker fiel gänzlich aus  und wurde durch Alice Blom ersetzt, die sich später laufend mit Stefanie Golla abwechselte. Zudem mussten zunächst Marie Schölzel und Lousi Souza Ziegler für die genesenen Veronika Hroncekova  und Tabitha Love – am Ende zur besten SSC-Spielerin gekürt – weichen.

Mehr Sicherheit kam dadurch anfangs nicht ins Spiel. Nicht ein einziges Mal durften die Gäste im ersten Satz eine eigene Führung bejubeln. Sie ließen Potsdam andererseits aber auch nur einmal auf vier Punkte enteilen – zum 25:21.

Auch im zweiten Satz  konnte sich kein Team auf mehr als zwei Punkte absetzen. Jennifer Geerties schmetterte schließlich den vierten Schweriner Satzball zum 29:27 ins Feld, nachdem der SSC beim 24:25 und dem einzigen gegnerischen Satzball von einer verschlagenen Potsdamer Aufgabe profitiert hatte.

Mit dem Satzgewinn im Rücken schien der Schweriner SC  den dritten Durchgang nach langem Hin und Her  und einem Lupfer von Lousi Souza Ziegler zum 20:17 im Griff zu haben. Doch auch hier gab es fünf Satzbälle: zwei für den SCP, dann zwei für den SSC. Danach nutzte Potsdam seinen dritten durch seine Beste, Saskia Hippe, die im Vorjahr noch für Schwerin spielte, per  Aufschlag-Ass zum 29:27.

In Satz vier hatte der SSC nach 5:3- und 6:4-Führungen  sein Pulver recht schnell verschossen und  beraubte sich damit selbst der Chance, an diesem Abend noch mit  einem blauen Auge davonzukommen. „Wir haben zu undiszipliniert gespielt und in vielen Phasen einfach nicht genug gekämpft“, resümierte der Trainer.

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