zur Navigation springen

SSC tritt im Challenge Cup an : In der Schweiz die Weichen stellen

vom
Aus der Onlineredaktion

CEV Challenge Cup: SSC-Volleyballerinnen wollen sich heute im Viertelfinalhinspiel in Neuchatel „eine gute Ausgangsposition erarbeiten“

von
erstellt am 23.Feb.2017 | 08:00 Uhr

Nach dem vielumjubelten 3:0-Bundesligasieg seiner Mannschaft vom Samstagabend gegen Allianz MTV Stuttgart ist SSC-Trainer Felix Koslowski ganz besonders um Bodenhaftung bemüht. „Das ist der bisher mit Abstand stärkste Gegner in dieser Europacup-Saison, ein ganz anderes Kaliber als die beiden finnischen Teams in den Runden zuvor“, warnt der 32-Jährige vor Viteos Neuchatel Université. In dessen „Halle des Sports de la Riveraine“ will sich der SSC heute Abend ab 20 Uhr im Viertelfinalhinspiel des europäischen Challenge Cups „eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 9. März erarbeiten. Und ich bin ehrlich gesagt froh, dass wir zuerst auswärts spielen und die Sache dann zu Hause entscheiden können“, sagt der SSC-Trainer.

Vom Niveau her sei das Team aus der französischsprachigen Schweiz den Teams im Bundesliga-Mittelfeld vergleichbar und habe in Zuspielerin Madison Bugg und Außenangreiferin Elizabeth Campbell (beide aus den USA) seine herausragenden Kräfte. In der Schweizer Nationalliga A ist der Vizemeister von 2011 und 2012 aktuell auf Rang vier notiert. Im nationalen Pokalhalbfinale schied Neuchatel vor elf Tagen mit einem achtbaren 1:3 beim Schweizer Überflieger Volero Zürich aus.

Gestern früh brach der SSC mit voller Kapelle – abgesehen von Langzeitausfall Anja Brandt – in die Schweiz auf. Dem Flug von Hamburg nach Zürich schloss sich eine zweieinhalbstündige Busfahrt in die 34  000 Einwohner zählende Kantonshauptstadt nahe der französischen Grenze an. Dort standen dann gestern Abend und heute Morgen noch zwei vorbereitende Trainingseinheiten auf dem Programm, bevor es heute Abend ernst wird. Aber hoffentlich nicht unbedingt über fünf Sätze geht, denn schon 46 Stunden später, am Sonnabend um 18 Uhr, muss der SSC bereits wieder zum Bundesligaspiel in Suhl ran.

Volleyball-Europacup: Die DVV-Starter

Neben dem SSC sind drei weitere deutsche Frauen- sowie drei Männerteams in dieser Saison im Europacup gestartet. Für die Frauen sieht es so aus:

Dresdner SC (Champions League): Der deutsche Meister verlor seine vier bisherigen Spiele in Pool D und liegt mit 0 Punkten aussichtslos hinter Vakifbank Istanbul (11 Punkte), Eczacibasi Istanbul (10) und Uralotschka Jekaterinburg (3) am Tabellenende.

Allianz MTV Stuttgart (CEV-Cup): Der frischgebackene deutsche Pokalsieger bezwang in der Runde der letzten 32 Champions-League-„Absteiger“ Kohila VC aus Estland (3:0, 3:0) und hat es nun im Achtelfinale mit Tschechiens Serienmeister Agel Prostejov zu tun.

Rote Raben Vilsbiburg (CEV-Cup): Die Bayern scheiterten in Runde eins an Jedintsovo Stara Pazova (Srb) nach 3:1-Heimerfolg und 0:3-Auswärtsniederlage im „Golden Set“ (16:18).

Bei den Männern spielen Berlin Recycling Volleys und VfB Friedrichshafen in der Champions League. Die United Volleys Rhein Main sind im CEV-Cup aktiv.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen