SSC Volleyball : In Bursa eine gute Rolle spielen

Die Besten im Duell: Die Schwerinerin Jennifer Geerties (rechts) greift an, „Joycinha“ versucht zu blocken.
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Die Besten im Duell: Die Schwerinerin Jennifer Geerties (rechts) greift an, „Joycinha“ versucht zu blocken.

Trotz 1:3-Heimniederlage: SSC-Volleyballerinnen gehen nach guter Leistung mit Selbstvertrauen in das zweite EC-Halbfinale

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01. April 2017, 16:00 Uhr

Mit 1:3 verloren und dennoch nicht unzufrieden – diesen Spagat schafften am Mittwochabend die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin im Halbfinal-Hinspiel des europäischen Challenge Cups gegen Bursa BBSK. „Wir boten den Türkinnen in der Tat ein ganz offenes Spiel. Nur ein paar kleine Dinge haben gefehlt, um der Partie vielleicht sogar einen anderen Ausgang geben zu können“, resümierte Maren Brinker. Mit zehn Zählern war Deutschlands Volleyballerin des Jahres 2016 am Mittwoch drittbeste SSC-Punktesammlerin hinter Louisa Lippmann (20) und Jennifer Geerties (18).

Dass es dennoch nicht reichte, lag neben den erwähnten kleinen Fehlern vor allem an Bursas Joyce „Joycinha“ Da Silva Gomes, die allein 28 Punkte holte.

„Meine Mädels haben sich ganz toll verkauft“, freute sich trotz des 1:3 auch Trainer Felix Koslowski. „Man darf ja nicht vergessen, dass Bursa in Europas Top-Liga spielt und dort Fünfter ist. Die müssen quasi jede Woche ein Niveau abrufen, das noch über dem steht, was wir ihnen heute abfordern konnten. Die spielten am Wochenende gegen Vakifbank Istanbul, die aktuell wohl beste Clubmannschaft der Welt. Wir hingegen hatten Aachen zum Gegner. Da liegen – bei aller Wertschätzung – Welten dazwischen.“

Dass angesichts der Heimniederlage ein Weiterkommen morgen im Rückspiel in Bursa einer Sensation gleichkäme, ist natürlich allen Beteiligten klar. „Das wird supersuperschwer. Aber wir brauchen uns nicht zu verstecken“, sagt Maren Brinker.

Auch Felix Koslowski setzt darauf, dass seine Mädels aus der Mittwoch-Partie eine veritable Portion an Selbstvertrauen gestern mit in den Flieger zum Bosporus genommen haben. Und er will noch an ein paar Stellschrauben drehen. „Wir schauen im Video, ob man im Block womöglich noch besser stehen kann, ob die Handhaltung manchmal leicht verändert werden müsste und ob die Abwehr in dem einen oder anderen Fall noch 30 Zentimeter zur Seite rücken sollte“, nennt er Details. „Nuancen halt, die es zu verändern gilt. Dann, so denke ich, sollten wir auch in Bursa eine gute Rolle spielen.

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