SSC Palmberg Schwerin : Hunderttausende neue Volleyballfans

Volleyball ist zur Fernsehsportart geworden.
Volleyball ist zur Fernsehsportart geworden.

Nationale TV-Präsenz bringt SSC deutlich mehr Aufmerksamkeit. Fortsetzung erwünscht – im Idealfall mit besserer Planung für die Fans

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18. April 2018, 23:59 Uhr

Mit 2000 Zuschauern ist die Palmberg Arena, Spielstätte des deutschen Volleyball-Meisters SSC Palmberg Schwerin, ausverkauft. Bis zu 3000 mehr saßen in den Vorjahren an Spielabenden zusätzlich vorm Livestream von sportdeutschland.tv oder laola.tv. Seit der SSC in dieser Saison über SPORT1 auch live im Free-TV zu sehen ist, ist die Aufmerksamkeit explodiert: „In Spitzenzeiten schauen im TV bis zu 190 000 Leute einem Volleyballmatch zu, generell im Durchschnitt 100 000“, sagt SSC-Geschäftsführer Andreas Burkard. „Das ist hervorragend, ein absoluter Mehrwert für uns. Wir bekommen zum Beispiel deutlich mehr Rückmeldungen und nicht nur aus MV. Sponsorenseitig hilft uns das Fernsehen ebenfalls, weil es Partner gibt, die ein Sponsoringkonzept nur rechtfertigen können, wenn messbare Werbepräsenz damit verbunden ist. Das können wir nun anbieten.“

Quotengiganten für den SSC sind Matches gegen Stuttgart, wie sie in der „best of 5“-Finalserie der Meisterschaft anstehen. Das erste Spiel am Sonnabend (19.30 Uhr) in Stuttgart wird allerdings durch eine Terminverschiebung nicht live im TV, aber im Online-Stream zu sehen sein; Höhepunkte zeigt SPORT1 am 22. April ab 22 Uhr. Das Heimspiel des SSC am 25. April wird ab 18.10 Uhr live aus der Palmberg Arena übertragen – ein Segen für alle Fans, die keine Tickets mehr für das extrem gefragte Event (eine halbe Stunde nach Vorverkaufsstart waren bereits alle Sitzplätze weg) bekommen konnten.

Die Volleyball Bundesliga (VBL) und SPORT1 sind bereits in Gesprächen zur nächsten Saison, „wir hoffen natürlich sehr, dass es weitergeht, der Volleyballsport hat sich lang genug versteckt“, so Andreas Burkard. „Vor allem für unsere Fans würden wir uns dabei nur wünschen, dass Spiel- bzw. Übertragungstermine rechtzeitig und zuverlässiger planbar festgelegt werden, gerade für Auswärtsreisen. Dass kurzfristige Änderungen zugunsten des TV-Termins dem ein oder anderen immer mal Unannehmlichkeiten machen, würden wir in Zukunft gern vermeiden.“


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