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SSC Volleyball : Halbfinaleinzug perfekt gemacht

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Aus der Onlineredaktion

SSC gewinnt gegen Gastgeber Aachen auch das zweite Spiel des Meisterschafts-Viertelfinals, erlebt beim 3:1 aber keinen Spaziergang

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erstellt am 22.Mär.2017 | 22:55 Uhr

Es ist vollbracht, aber es war ein hartes Stück Arbeit: Mit 3:1 (23, -22, 16, 19) bezwangen die SSC-Volleyballerinnen gestern Abend im belgischen Maaseik die gastgebenden Ladies in Black Aachen. Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel „best of three“-Viertelfinals qualifizierte sich der Rekordemeister quasi im Schnellverfahren für die Vorschlussrunde der Meisterschaft. Wer dort der Gegner wird, entscheidet sich erst in den Entscheidungsspielen zwischen Dresden und Vilsbiburg sowie zwischen Potsdam und Wiesbaden.

Doch zurück zum Schweriner Spiel: Der Respekt vor Aachen sei im Verlaufe der Saison immer größer geworden, hatte SSC-Trainer Koslowski am Samstagabend unmittelbar nach dem klaren 3:0-Erfolgs seines Teams im ersten Viertelfinalspiel gegen die „schwarzen Damen“ gesagt. Und das war wahrlich keine Lobhudelei.

Die Ladies  aus der Kaiserstadt hatten sich gestern viel besser auf ihren Gegner eingestellt als noch vier Tage zuvor, ließen die Schwerinerinnen diesmal bei weitem nicht so frei agieren. Und hätten sie sich im ersten Satz nicht fünf Fehlaufschläge geleistet – wer weiß, wie der Abend noch verlaufen wäre…

So aber konnte der SSC, der seinerseits nur drei Aufschläge ins Aus bugsierte, diesen Satz knapp nach Hause bringen. Zuspielerin Lexi Dannemiller – zunächst im gewohnten Doppelwechsel mit Ariel Gebhardt für Denise Hanke und Louisa Lippmann gebracht und ab dem dritten Satz sogar in die Startformation gestellt – nutzte gleich den ersten Satzball statt aufzulegen selbst zum 25:23.

Im zweiten Durchgang hatten die Gastgeberinnen, deren heimische enge und flache  Halle für die Play offs nicht zugelassen wurde, auch noch ihre anfängliche Nervosität abgelegt. Fast permanent ließen sie den SSC einem Rückstand hinterherlaufen, lagen zur zweiten technischen Auszeit sogar komfortabel mit 16:11 vorn. Dann allerdings zahlte sich der erwähnte Doppelwechsel (vorgenommen beim 11:15 aus SSC-Sicht) aus. Schwerin  zog 22:20 in Front – um den Satz dann aber doch noch mit 22:25 abzugeben.

Der dritte Satz weckte dann endlich Erinnerungen an die Samstagsgala. Jetzt spielte wieder vor allem der SSC und Maren Brinker erzielte mit einem scharfen Aufschlag schließlich das  25:16.

Nach erneutem Seitenwechsel machte der SSC an der Stelle weiter, führte komfortabel mit 14:8. Doch noch einmal gerieten die Gäste etwa in Bedrängnis, sahen sich beim 13:15 fast eingeholt. Doch eine Aufschlagserie von Ariel Gebhardt – gestern beste Schwerinerin – vom 17:14 auf 21:15 brachte die Vorentscheidung zugunsten des SSC und ein Angriff von Lauren Barfield  zum 25:19 besiegelte das Weiterkommen.

 

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