SSC Volleyball : Halbfinaleinzug hart erarbeitet

Ein hartes Stück Arbeit: Nach mühevollen 121 Spielminuten können die SSC-Damen in Potsdam einen 3:2-Sieg und ihren Halbfinaleinzug bejubeln.
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Ein hartes Stück Arbeit: Nach mühevollen 121 Spielminuten können die SSC-Damen in Potsdam einen 3:2-Sieg und ihren Halbfinaleinzug bejubeln.

SSC-Volleyballerinnen müssen in Potsdam über fünf Sätze gehen, ehe mit dem 3:2 ihr zweiter Sieg und das Weiterkommen feststehen

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28. März 2016, 21:00 Uhr

Ende gut, alles gut – so hieß es am Samstag in Potsdam für die Schweriner Bundesliga-Volleyballerinnen. Denn auch das zweite Spiel im Play-off-Viertelfinale gegen den SC Potsdam hatte rein gar nichts von einem Osterspaziergang. Erst nach 121 Spielminuten hieß es 3:2 (-21, 22, 24, -19, 12) für die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski. Und das bedeutet in Addition mit dem 3:1 eine Woche zuvor in eigener Halle: Der SSC steht im Halbfinale, wo es ab Sonnabend (19 Uhr in der Palmberg-Arena) wiederum nach dem Modus best of three gilt, sich gegen Allianz MTV Stuttgart den Weg ins Meisterschaftsfinale zu bahnen.

Die Potsdamerinnen bauten wieder auf genau jene Taktik, mit der sie dem SSC-Sechser schon im ersten Spiel das Leben schwergemacht hatten. Erneut setzten sie mit aggressivem Aufschlagspiel vor allem Jennifer Geerties unter Druck, um die Nationalspielerin so zu binden und damit bestmöglich aus dem Angriffsspiel zu nehmen. Die 21-Jährige hatte allein 60 Aufschläge zu parieren, avancierte dennoch mit 23 Zählern zur besten Schweriner Punktesammlerin. Zum Vergleich: Eine Woche zuvor hatte sie bei 50 Annahmen „nur“ 12-mal punkten können.

Wie im Hinspiel brauchte der SSC jedoch eine gewisse Anlaufzeit – und Potsdam hatte wiederum im ersten Satz (25:21) das bessere Ende für sich. Nach einem engen zweiten Durchgang, in dem Geerties den zweiten Satzball zum 25:22 für den SSC nutzte, sah es im dritten Satz lange nach einer klaren Sache für die Gäste aus. Als Anja Brandt mit zwei Aufschlägen in Folge die in der Annahme ebenfalls immer wieder gesuchte Potsdamer Hauptangreiferin Regina Mapeli Burchardt überforderte, stand es 11:4. Doch weil sich einerseits die Fehler im Koslowski-Sechser häuften, andererseits der Gastgeber wieder sicherer wurde, schien der Satz beim 16:19 gedreht. Doch in einer Auszeit von Trainer Koslowski eingenordet, bekam der SSC tatsächlich noch die Kurve – 26:24.

Im vierten Satz halfen die Trainer-Auszeiten beim 5:10 und 6:14 dann aber nichts. Der Wurm war drin im Spiel des SSC und das Beste an dem Durchgang waren das 19:25, sowie eine Ariel Turner, die nach dem 15:23 mit drei Punkten aus dem Hinterfeld für die Ergebniskosmetik sorgte.

Und damit brachte sich die nach einem frühen Kurzeinsatz erst Mitte des drittenDurchgangs für die infekt-geschwächte Tabitha Love (Infekt) gekommene US-Amerikanerin so richtig in Schwung. Vier Bälle versenkte sie allein im Tiebreak im Potsdamer Feld, darunter Schwerins zweiten Spielball zum 15:12, sammelte insgesamt 16 Zähler und avancierte zur besten Schwerinerin an diesem Tag.

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