CEV-Cup in Italien : Halbfinale für SSC-Mädels in Sichtweite

<p>Vor allem im ersten Satz hatte SSC-Trainer Felix Koslowski (3. v. l.) viel Redebedarf. </p>

Vor allem im ersten Satz hatte SSC-Trainer Felix Koslowski (3. v. l.) viel Redebedarf.

Schweriner Volleyballerinnen gewinnen Hinspiel im CEV-Pokal bei Pomi Casalmaggiore mit 3:0 (33, 20, 15)

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21. Februar 2018, 21:47 Uhr

Die SSC-Volleyballerinnen sind auf ihrem Weg ins Halbfinale des europäischen CEV-Cups einen gehörigen Schritt vorangekommen. Am Mittwochabend gewann der deutsche Meister bei Pomi Casalmaggiore, dem Champions-League-Sieger von 2016, mit 3:0 (33, 20, 15). Vor etwa 1200 Zuschauern (darunter unüberhörbar sieben vom Fanclub „Gelbe Wand“)  stand nach 90 Spielminuten  der Erfolg der Gäste fest. Dem SSC reichen damit im Rückspiel am 1. März (19 Uhr) in der Palmberg-Arena bereits zwei Gewinnsätze zum Weiterkommen. Und selbst bei einem 3:0- oder 3:1-Erfolg für Casalmaggiore könnte der SSC über den dann „Golden Set“ noch ins Semifinale einziehen.

Die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski begann konzentriert und es entwickelte sich ein erster Satz auf Augenhöhe. Durch drei Punkte von Louisa Lippmann in Folge  auf 21:18 schien sich eine Vorentscheidung anzubahnen. Doch als wenig später der Schiri  eine Blockberührung der Gastgeberinnen übersah und statt auf 24:19 für den SSC auf 23:20 entschied, wurde es noch einmal richtig eng. Elf Satzbälle gab es insgesamt, seinen achten nutzte der SSC durch Zuspielerin Denise Hanke zum 35:33.

Moralisch ordentlich aufgebaut – neben dem Satzgewinn hatte Louisa Lippmann bereits mit elf Punkten geglänzt, Casalmaggiore hingegen sieben Aufschläge verschlagen -  ließ der SSC im zweiten Durchgang nie etwas anbrennen. Desmal machte Greta Szakmary beim zweiten Satzball mit einem überlegten Lob zum 25:20 einen Strich darunter.

Im dritten Durchgang wirkten die Gastgeberinnen dann phasenweise konsterniert. Punkt um Punkt schlich sich der SSC davon und Casalmaggiore verlor sichtlich den Spaß an der Partie.  Bis dann Louisa Lippmann mit einem Block zum 25:15 ihren gestrigen Qualen ein Ende setzte.

In einer Woche bedarf es vor heimischer Kulisse sicherlich noch einmal einer solchen Leistung des SSC-Sechsers, um nicht doch noch eine unliebsame Überraschung zu erleben. Aber zuvor gilt es noch eine andere Hürde zu meistern. Am Sonntag geht es in der Palmberg-Arena ab 14.30 Uhr um Bundesliga-Punkte im Heimspiel gegen den Wiesbadener SC. Das ist immer ein ganz unangenehmer Gegner – eine bessere Generalprobe für das Rückspiel gegen Casalmaggiore kann es eigentlich gar nicht geben.

Zahlen

Pomì Casalmaggiore - SSC Palmberg Schwerin 0:3 (−33, -20, -15)

SSC: Hanke, Geerties, Barfield, Lippmann, Szakmáry, Dumancic – Carocci; Oluic, Lohmann.

Schiedsrichter:  Ivkovic/Folgar Fraga (Cro/Spa).  Zuschauer: 1200.  Spieldauer: 90 min (36, 30, 24). Zwischenstände, 1. Satz: 8:6, 14:16, 18:21; 2. Satz: 5:8, 12:16, 18:21; 3. Satz: 6:8, 10:16, 15:21.

Außerdem: Krasnojarsk - Eczacibasi Istanbul 1:3 (-16, -26, 23, -21); Jekaterinburg - Minchanka Minsk 1:3 (20, -20, -22, -26); Dresdner SC - Stuttgart 0:3 (-23, -16, -17).

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