SSC Volleyball : Gleich hundertprozentig da sein

Das könnte heute genauso wieder passieren: Denise Hanke (M.) mit Yuzhnys Anastasiia Chernukha im Duell am Netz, aufmerksam beobachtet und abgesichert von Marie Schölzel (r.).
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Das könnte heute genauso wieder passieren: Denise Hanke (M.) mit Yuzhnys Anastasiia Chernukha im Duell am Netz, aufmerksam beobachtet und abgesichert von Marie Schölzel (r.).

SSC strebt heute im Achtelfinal-Hinspiel des CEV-Cups gegen Khimik Yuzhny eine Top-Ausgangsposition für das Rückspiel an.

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25. Januar 2018, 12:00 Uhr

Eine emotionale Achterbahnfahrt wie am vorigen Sonnabend im Bundesligaspiel in Aachen, wo erst nach einem 25:23 im Tiebreak ein hauchdünner 3:2-Sieg feststand, würden sich die SSC-Volleyballerinnen heute liebend gern ersparen. Denn der SSC muss am Abend (Beginn 19 Uhr) vorlegen, wenn es in der heimischen Palmberg-Arena im Achtelfinal-Hinspiel des CEV-Cups gegen Khimik Yuzhny geht.

Der deutsche Meister gilt als Favorit im Duell mit dem ukrainischen Serienmeister, den er bereits vor zwei Jahren im CEV-Cup mit 3:0 (A) und 3:1 (H) bezwungen hatte. „Dennoch ist die Kostellation schwierig. Ich spiele lieber zuerst auswärts, um dann zu Hause alles entscheiden zu können“, hadert SSC-Trainer Felix Koslowski ein wenig mit dem Schicksal. Doch da das Los nun einmal so entschieden habe, gelte es, „gleich hundertprozentig dazusein. Ein Kennenlernen auf dem Feld wird es nicht geben.“

Ein bisschen kennt man sich ja ohnehin. Ganz allgemein, da Yuzhny, ausnahmslos mit Ukrainerinnen im Kader, als Serienmeister und Haupt-„Lieferant“ für die Auswahlmannschaften natürlich exemplarisch für den Frauen-Volleyball der Ex-Sowjetrepublik steht. „Und der hat eine gute Entwicklung genommen“, sagt Felix Koslowski anerkennend. „Bei der EM im vorigen Herbst zwang die Ukraine Russland in den Tiebreak und hätte es im anderen Pool mit Sicherheit in die Zwischenrunde geschafft.“

Die Kenntnisse speziell über Yuzhny sind nicht zuletzt Olaf Garbe zu verdanken. „Selbst wenn es eigentlich kein Videomaterial gibt, treibt er welches auf. Keine Ahnung, wie er das immer wieder schafft“, bestaunt der Trainer die Findigkeit des SSC-Scouts.

Für das zweite EC-Aufeinandertreffen mit Khimik ist Marie Schölzel optimistisch. „Wir haben das damals gut gelöst bekommen. Und ich denke, wir meistern das auch diesmal“, sagt die Mittelblockerin. Die 20-Jährige ist neben Kapitän Jennifer Geerties und Zuspielerin Denise Hanke die einzige SSC-Akteurin, die schon 2016 dabei war. Für Yuzhny sind außer Hauptangreiferin Anastasiia Chernukha noch drei weitere Spielerinnen aus dem Zwölfer-Kader zum zweiten Mal in Schwerin zu Gast.

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