Volleyball SSC : Gleich die Weichen stellen

Mit Angriffen wie diesem von Veronika Hroncekova zog der SSC beim 3:0 im Heimspiel der Punkterunde dem SC Potsdam schnell den Zahn – daran gilt es morgen anzuknüpfen.
Mit Angriffen wie diesem von Veronika Hroncekova zog der SSC beim 3:0 im Heimspiel der Punkterunde dem SC Potsdam schnell den Zahn – daran gilt es morgen anzuknüpfen.

SSC will zum Viertelfinal-Auftakt gegen Potsdam ersten der zwei zum Halbfinaleinzug nötigen Siege einfahren

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18. März 2016, 12:00 Uhr

Mit dem SC Potsdam, dem Gegner im morgen (19 Uhr) in der Schweriner Palmberg-Arena beginnenden Play-off-Viertelfinale der Bundesliga, haben die SSC-Volleyballerinnen noch eine Rechnung offen. Eigentlich. Denn: „An das Spiel denke ich nicht mehr“, sagt zum Beispiel Nationalspielerin Anja Brandt, angesprochen auf die 1:3-Auswärtsniederlage Anfang Februar – und kramt dann doch in ihren Erinnerungen: „Das war damals eine schwierige Phase. Wir hatten Verletzungsausfälle, spielten mit Angeschlagenen und Kranken. Das war kein Spiel auf unserem normalen Niveau.“

Das findet auch Co-Trainer Davide Carli, wenn auch aus anderem Blickwinkel betrachtet. „Wir hätten auch so gewinnen müssen, haben uns aber zu dumm angestellt“, bemängelt der Italiener und ist überzeugt, dass es die Mädels morgen, an seinem 33. Geburtstag, klüger angehen werden. „Nicht, um mir ein Geschenk zu machen, das brauchen sie nicht. Sondern, weil sie es können“, sagt der morgige Jubilar.

Diesmal sind auch wieder alle an Deck. So wie im ersten Spiel der Bundesliga-Punkterunde, als der SC Potsdam beim 3:0 (16, 16, 22) des SSC in Schwerin chancenlos war.

Hinzu kommt, dass Trainer Felix Koslowski nach dem zwar 0:3 verlorenen, aber mit guten Kritiken bedachten EC-Spiel in Istanbul vom vergangenen Samstag die ganze Woche über mit allen Spielerinnen trainieren konnte. „Das hatten wir die ganze Saison noch nicht. Das ist eine ungewohnte Situation“, freut sich der Coach.

Er hütet sich aber, den Tabellensiebten zu unterschätzen. Der hatte sich in der Vorwoche im Pre-Play-off, das wie Viertel- und Halbfinale im Modus best of three gespielt wird, mit zwei 3:0-Siegen gegen den Zehnten, die Ladies in Black Aachen, durchgesetzt.

Potsdam sei „eine supergefährliche Mannschaft“, die aber häufig unter den Erwartungen geblieben sei. Was das Team könne, hätte es aber mit seinen Siegen in Dresden oder zu Hause gegen den SSC oder auch jüngst gegen Wiesbaden gezeigt. „Sie bringen ja auch ’ne Menge individuelle Klasse aufs Feld, haben mit der von uns gekommenen Saskia Hippe, mit Burchardt, Katic oder Silge große Namen im Team.“

Dennoch geht Schwerins Cheftrainer davon aus, dass seine Mädels morgen mit einem Sieg den Grundstein für den Einzug ins Play-off-Halbfinale legen werden. Wieder mit 3:0? Lächelnd weicht er aus: „Ich wünsche mir, dass wir drei Sätze gewinnen.“

Das liefe dann übrigens auch unter der Rubrik erfüllte Geburtstagswünsche. Felix begeht heute seinen Ehrentag – den 32.

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