Volleyball : Für den SSC bleibt es bei dem 5. Platz

Außenangreiferin macht Abwehrarbeit: Pauliina Vilponen war gestern Schwerins „wertvollste 
Spielerin“.
Außenangreiferin macht Abwehrarbeit: Pauliina Vilponen war gestern Schwerins „wertvollste Spielerin“.

Gestern 3:2-Sieg über den USC Münster

svz.de von
12. März 2014, 22:34 Uhr

Bei den Bundesliga-Volleyballerinnen des Schweriner SC scheint sich der Mittwoch zum Krimitag zu entwickeln. Wie schon genau eine Woche zuvor gab es gestern gegen den USC Münster ein Fünf-Satz-Spiel. Aber im Gegensatz zum echten Krimi gegen Dresden vor einer Woche gab es zwei wichtige Unterschiede: Anders als beim 2:3 gegen die Sächsinnen blieben gestern beim 3:2 (-19, 23, -22, 20, 13) wenigstens schon einmal zwei Punkte bei den Gastgeberinnen. Und: Wäre gestern erneut Dresden der Gegner gewesen – es hätte garantiert ein schnelles 0:3 gegeben.

Der SSC ging völlig verunsichert in die Partie. Erst kurz vor Spielbeginn hatte sich entschieden, dass mit Tatyana Mudritskaya die zuletzt überragende Akteurin wegen Schulterproblemen passen musste. „Das, die Rechnerei über mögliche Platzierungen und die Tatsache, dass wir in Münster nicht gut gespielt haben, kam für uns zusammen“, versuchte Jana Poll hinterher eine Erklärung für die Leistung zu finden. Bei Schwerin klappte rein gar nichts: Annahme – Fehlanzeige. Block – nicht vorhanden. Abwehr – na ja…

Münster hingegen erwischte einen Lauf, hatte beim 18:10 Satz 1 praktisch entschieden. Die SSC-Aufholjagd vom 13:21 bis zum 18:21 fruchtete nicht mehr – 19:25. Durchgang zwei begann ähnlich, bis sich Schwerin berappelte und nach genau 50 Spielminuten beim 17:16 erstmals in dieser Partie in Führung ging. Es blieb eng bis zum 25:23. In Satz 3 gleicher Verlauf wie zum Auftakt, Münster ging durch das 25:22 mit 2:1 in Führung. Der erste Punkt war weg… Jetzt ließ der USC nach, Schwerin zog durch. Aber bezeichnend für diesen Abend: Mit einem Aufschlag ins Aus verwandelte Münsters Wiebke Silge Schwerins sechsten Satzball…

Der Tie-break schien über die Stationen 9:5 und 12:9 eine klare Sache für die Gastgeberinnen zu werden, aber plötzlich hatte der USC ausgeglichen: 13:13. Ein Angriff von Jana Poll und ein Zuspiel von Münsters Tess von Piekatz ins Nichts schließlich ließen Schwerin jubeln.

In der Tabelle gab es durch den gestrigen Abend für Schwerin keine Veränderung mehr. Im Play-off-Viertelfinale muss der SSC zunächst am 29. März in Aachen antreten und hat eine Woche später Heimrecht.

Abschlusstabelle:

1. Dresdner SC
2. VC Wiesbaden
3. Rote Raben Vilsbiburg
4. Ladies in black Aachen
5. Schweriner SC
6. SC Potsdam
7. USC Münster
8. VolleyStars Thüringen
9. Allianz MTV Stuttgart
10. Köpenicker SC Berlin
11. VT Aurubis Hamburg

Pre-play-off (19., 22./23. und ggf. 26. 3.): Münster – Köpenick, Suhl – Stuttgart.

Viertelfinale (29./30. 3, 5./6. und ggf. 9. 4.): Dresden – 8, Wiesbaden – 7, Vilsbiburg – Potsdam, Aachen – Schwerin.

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