SSC-Volleyball : Erhobenen Hauptes Abschied genommen

Beeindruckende Halle: Der „Burhan Felek Voleybol Salonu“ bietet rund 5000 Zuschauern Platz. 1500 waren es gegen Schwerin.
Beeindruckende Halle: Der „Burhan Felek Voleybol Salonu“ bietet rund 5000 Zuschauern Platz. 1500 waren es gegen Schwerin.

Schweriner Volleyballerinnen leisten beim 0:3 im CEV-Cup-Halbfinale bei Galatasaray Istanbul starke Gegenwehr

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13. März 2016, 20:00 Uhr

Erwartungsgemäß ist die Europareise der Schweriner Bundesliga-Volleyballerinnen beendet. Was man aber keineswegs erwarten konnte, war die Art und Weise, wie sich der Bundesliga-Rekordmeister nach dem Heim-0:3 im Rückspiel beim türkischen Topteam Galatasaray wehrte. Zwar stand es nach 89 Minuten erneut 3:0 (28, 20, 23) für die Türkinnen, aber der SSC hatte dem haushohen Favoriten alles abverlangt.

Die ersten beiden Ballwechsel der Partie gehörten den Gastgeberinnen, danach aber zeigte sich Schwerin. Beim 7:7 war erstmals der Ausgleich geschafft, dann lag der SSC vorn. 13:10, 15:11, 19:14 und 20:15 - der erhoffte Satzgewinn schien greifbar nahe. Doch Galatasaray steckte nicht auf, kämpfte sich über 19:21 zum 22:22 heran. Danach folgte ein Volleyballkrimi vom Feinsten. Dreimal hatte Istanbul die Chance zum Satzgewinn, dreimal wehrte Schwerin ab. Dann sorgte Kapitän Lousi Souza Ziegler gar für den ersten SSC-Satzball, dem noch ein zweiter folgen sollte. Aber nach dem 28:27 für Schwerin machte Istanbul drei Punkte am Stück und holte sich damit nach 33 Minuten den Durchgang.

Auch in Satz zwei duellierten sich zwei Teams auf Augenhöhe – wenigstens bis zum 14:14. Danach setzte sich der Favorit ab und ging mit 2:0 in Führung. Im dritten Durchgang wollte es der SSC noch einmal wissen, setzte sich auf 7:2 ab – um mit einem 7:8 in die erste Technische Auszeit zu gehen. Beim 19:19 war es noch einmal offen, später wehrte Schwerin den ersten Matchball ab. Aber der zweite saß, der SSC war ausgeschieden.

„Galatasaray ist verdient ins Finale eingezogen. Vor allem im Hinspiel haben wir nicht das gezeigt, was wir können“, sagte SSC-Trainer Felix Koslowski. „Es war zu sehen, dass wir unser Spiel verbessert und ein paar Schritte nach vorn gemacht haben“, lobte Koslowski.  

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