SSC Palmberg Schwerin : Endlich wieder gegen Wiesbaden gewinnen

Auf eine volle Arena hoffen die SSC-Volleyballerinnen heute Abend beim Europacup-Spiel gegen den französischen Vizemeister Rocheville Le Cannet.
Auf eine volle Arena hoffen die SSC-Volleyballerinnen heute Abend beim Europacup-Spiel gegen den französischen Vizemeister Rocheville Le Cannet.

Bundesliga-Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin peilen dritten Erfolg binnen einer Woche an

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16. Dezember 2017, 16:00 Uhr

Volleyball-Meister SSC Palmberg Schwerin steht heute Abend ab 19 Uhr in der Bundesliga beim VC Wiesbaden vor einer sehr hohen Auswärtshürde. „Das wird ein sehr schweres Spiel. Wiesbaden ist zu Hause bärenstark, eine sehr schwer zu bespielende Mannschaft: stark im Aufschlagspiel, sehr schnell und mit einer sehr klugen Zuspielerin. Und nicht zu vergessen: Das ist die einzige Mannschaft, die uns in der vergangenen Saison zweimal geschlagen hat“, sagte Trainer Felix Koslowski.

Damit sich genau das nicht wiederholt, will der 33-Jährige ein besonderes Augenmerk auf die eigene Feldabwehr und das Blockspiel des elffachen deutschen Meisters legen. Vieles wird auch davon abhängen, ob der Meistertrainer auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann.

In Lauren Barfield, Jelena Oluic, Louisa Lippmann und Jennifer Geerties standen zuletzt gleich vier Stammspielerinnen auf der Krankenliste der Mecklenburgerinnen. „Wir sind aber guter Dinge, dass sich die Symptome abschwächen und die Mädels zumindest zu Kurzeinsätzen kommen können“; hoffte Koslowski vor der Abreise in die Landeshauptstadt von Hessen.

Zudem setzt der Coach darauf, dass sich seine Mannschaft möglichst keine Hänger leistet wie in den vergangenen Spielen. Von Verunsicherung im Team nach der 2:3-Niederlage in Dresden und dem Punktverlust beim 3:2 gegen Münster will der gebürtige Schweriner aber nichts wissen. „Wir haben in Dresden Matchball und machen den Punkt nicht. Gegen Münster haben wir uns anfangs schwer getan. Und gegen Le Cannet im Europacup hatten wir im zweiten Satz einen Hänger. Aber: Machen wir in Dresden den Punkt und gewinnen, ist alles gut. Manchmal hängt eben alles von einem einzigen Punkt ab. Von daher sehe ich keinen Grund, jetzt in Panik zu verfallen, schwarz zu sehen oder über eine Krise zu reden“, relativiert der Trainer. „Und für Wiesbaden bin ich durchaus optimistisch. Immerhin kennen wir inzwischen die Atmosphäre dort…“

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