Volleyball - SSC : „Eins nach dem anderen“

Schöne Erinnerung: Mit dem Gewinn des Supercups startete der SSC in diese Saison. Dabei gab es den ersten der zwei 3:0-Siege in den bisherigen beiden Saisonduellen mit dem MTV.
Schöne Erinnerung: Mit dem Gewinn des Supercups startete der SSC in diese Saison. Dabei gab es den ersten der zwei 3:0-Siege in den bisherigen beiden Saisonduellen mit dem MTV.

SSC: Volle Konzentration auf Liga-Hit morgen in Stuttgart. EC-Spiel gegen Istanbul „irgendwo im Hinterkopf“

von
09. März 2018, 12:00 Uhr

Gleichermaßen entspannt und konzentriert werden der SSC Palmberg Schwerin und Gastgeber Allianz MTV Stuttgart ihr morgiges Spitzenspiel der Volleyball-Bundesliga der Frauen in der Stuttgarter Scharrena (19.25 Uhr live auf Sport1) angehen. Entspannt, weil es völlig egal ist, wie das dritte Saison-Duell der beiden Erzrivalen nach den Schweriner 3:0-Siegen im Supercup und in der Liga-Hinrunde ausgeht. Stuttgart wird die Punkterunde auf jeden Fall als Tabellenführer beenden, der SSC ist auf Rang drei festgenagelt.

Dass die Fans dennoch zwei hochkonzentrierte Mannschaften erwarten dürfen, liegt daran, dass die Partie für beide die Generalprobe für ihre Halbfinal-Hinspiele im europäischen CEV-Cup darstellt. Der SSC empfängt bekanntermaßen am Dienstag um 19 Uhr Eczacibasi Istanbul, Stuttgart hat parallel dazu Minchanka Minsk zu Gast.

Der Sieger der morgigen Partie kann sich reichlich moralischen Rückenwind für seine schwere Aufgabe auf europäischem Parkett holen. Eine (klare) Niederlage wäre vor diesem Hintergrund hingegen kontraproduktiv.

Vom Spielerischen und Taktischen springt für das EC-Spiel eher weniger heraus. „Es ist nicht so leicht, Dinge zu kopieren. Wir haben hier in Deutschland einfach keine Diagonalspielerin, die wie Eczaicibasis serbische Europameisterin Tijana Boskovic aus 3,20 Metern Höhe abschlägt“, sagt SSC-Trainer Felix Koslowski und ergänzt: „Natürlich haben wir das EC-Spiel schon irgendwo im Hinterkopf. Aber wir versuchen, unsere Spiele eines nach dem anderen abzuarbeiten: erst Stuttgart, dann Istanbul. Und jetzt konzentrieren wir uns voll auf Stuttgart.“

Das wird im Gastspiel beim Tabellenführer auch insofern eine schwierige Aufgabe, als dass noch Fragezeichen bestehen, wer denn überhaupt ins Schwäbische mitkommt. „Die Grippewelle macht auch um uns keinen Bogen“, sagt Koslowski. Bis Mittwoch mussten vier Spielerinnen das Bett hüten. Gestern meldete sich mit Louisa Lippmann, Beta Dumancic und Luna Carocci ein Trio zumindest zum Training zurück. „Definitiv eng wird es für Elisa Lohmann, die noch flachliegt. Und wir werden kein Risiko eingehen und jemanden mitnehmen, der uns gegen Istanbul dann schmerzlich fehlen würde“, stellt der SSC-Trainer klar.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen