SSC Volleyball : Eine Frage der Konzentration

Zuspielerin Kaisa Alanko (r.) gab im Hinspiel ihr Pflichtspieldebüt für den SSC.
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Zuspielerin Kaisa Alanko (r.) gab im Hinspiel ihr Pflichtspieldebüt für den SSC.

Volleyball-Meister SSC spielt heute um 18 Uhr bei Schlusslicht VCO Berlin

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14. Januar 2018, 05:00 Uhr

Wenn heute um 18 Uhr im Berliner Sportforum das Spiel beim VCO Berlin angepfiffen wird, stehen die SSC-Volleyballerinnen vor ihrer leichtesten Bundesliga-Auswärtsaufgabe der Saison. Der Papierform nach. Denn das als VCO firmierende DVV-Talenteteam um die Schwerinerinnen Luise Klein (Zuspiel) und Gina Köppen (Außenangriff) sowie die mit Zweitspielrecht für den SSC ausgestattete Diagonalspielerin Aisha Skinner hat noch keinen einzigen Punkt ergattert. Und die Paarung Schlusslicht gegen Meister, der zudem gerade eine schwere EC-Hürde souverän gemeistert hat, klingt nicht danach, als sollte sich daran am Sonntag etwas ändern.

Zu unterschiedlich ist das spielerische Potenzial – ruft der SSC seines ab, steht die Talentetruppe aus der Hauptstadt zweifellos im Regen. Zumal sie heute schon den SC Potsdam empfängt, sich gegen den Tabellenachten zerreißen und dementsprechend Kräfte lassen wird.

Gefährlich könnte es nur werden, wenn die SSC-Mädels das Spiel auf die leichte Schulter nehmen und eben nicht ihr Potenzial abrufen würden. Zwar wird Trainer Felix Koslowski seit Urzeiten nicht müde zu betonen: „Wir unterschätzen keinen Gegner und nehmen jedes Spiel ernst.“ Aber das hatten die Trainer von Vilsbiburg, Wiesbaden und Stuttgart ihren Mädels unter Garantie auch mit auf den Weg gegeben. Trotzdem gaben alle drei Spitzenteams zumindest einen Satz in Berlin ab…

Derartiges will der SSC-Trainer vermeiden: „Wir wollen das Spiel nutzen, um auch der sogenannten zweiten Reihe Spielpraxis zu geben. Das geht aber nur, wenn wir sicher spielen. Denn Priorität hat auf alle Fälle, drei Punkte zu gewinnen.“

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