Volleyball CEV-Cup-Achtelfinale : „Ein unglaublich gutes Spiel“

Der SSC-Dreierblock – hier mit Louisa Lippmann, Beta Dumancic sowie  Greta Szakmáry (v.l.) und hinten abgesichert durch Jennifer Geerties – stoppte immer wieder Yuzhnys Angriffe.

Der SSC-Dreierblock – hier mit Louisa Lippmann, Beta Dumancic sowie  Greta Szakmáry (v.l.) und hinten abgesichert durch Jennifer Geerties – stoppte immer wieder Yuzhnys Angriffe.

SSC-Volleyballerinnen bezwingen im Achtelfinal-Hinspiel des CEV-Cups Khimik Yuzhny souverän mit 3:0 (16, 15, 14)

svz.de von
25. Januar 2018, 20:50 Uhr

Die SSC-Volleyballerinnen  haben im europäischen CEV-Cup  weiter einen Lauf. Souverän mit  3:0 (16, 15, 14) bezwang der deutsche Meister gestern Abend vor 1671   Fans in der Palmberg-Arena im Achtelfinalhinspiel den ukrainischen Serienmeister Khimik Yuzhny. Dem SSC reichen damit im Rückspiel am 6. Februar in der Hafenstadt am Schwarzen Meer zwei gewonnene Sätze, um ins Viertelfinale einzuziehen.

„Das war heute ein unglaublich gutes Spiel von uns. Wir haben alles so umgesetzt, wie wir uns das vorgestellt haben“, freute sich SSC-Trainer Felix Koslowski über die Leistung seiner zuletzt ja nicht immer sattelfesten Mannschaft.

Lediglich bis zum 10:10 im ersten Satz konnten die Gäste Paroli bieten, dann entwickelte sich die Partie mehr und mehr zu einem Schaulaufen für den SSC.   „Dass es so klar werden würde, war nicht zu erwarten“, sagte Louisa Lippmann, mit 18 Punkten erneut Topscorerin des SSC: „Wir hatten  Yuzhnys Hauptangreiferin Chernukha gut im Griff. Kompliment an  unsere Leute im Block und in der Abwehr.“

Da Khimik das erwartet hohe und damit auch relativ langsame Spiel aufzog,   „waren wir allermeistens rechtzeitig mit einem Zweier- und in jeder zweiten, dritten Aktion sogar mit einem Dreierblock zur Stelle“, freute sich SSC-Trainer Koslowski: „Das hatten wir in der Woche geübt und das haben die Mädels so sicher runtergespielt wie im Training. Ich glaube, die Zuspielerin wird heute Nacht Alpträume haben. Wie sie sich auch entschied und wohin sie auch spielte, unser Block war immer da.“

Temporeiches Spiel stand  im Trainingsplan dieser Woche ebenfalls ganz obenan. „Wenn du weißt, dass der Gegner langsam spielt, musst du erst recht superschnell spielen“, so Coach Koslowski zur Begründung. Und das taten seine Mädels. Von einer sicheren Annahme profitierend, hatte Zuspielerin  Denise alle Optionen – und nutzte diese weidlich –, kurz zu spielen, lang zu spielen oder auch  auf Hinterfeldangriffe zu setzen. Von Letzteren versenkten Louisa Lippmann,  Jennifer Geerties und Greta  Szakmáry gemeinsam immerhin acht im gegnerischen Feld.

Zudem  taten die aggressiven Aufschläge ein Übriges, Yuzhny den Zahn zu ziehen. Zwölf direkte Aufschlagpunkte – allein fünf durch Denise Hanke – gelangen dem SSC, den Gästen hingegen nur zwei.  Yuzhnys wackelige Annahme sorgte obendrein dafür, dass deren Zuspielerin wohl mehr Meter lief als einst Mario Basler in der Fußball-Bundesliga.

Und je mehr schiefging, desto größer wurde der Frust in der jungen Gästemannschaft (Durchschnitt 21,9 Jahre – zum Vergleich der SSC: 26,0). Selbst über eigene Punkte freuten sie sich kaum noch – und falls doch, dann hatten sie  zumindest ihren Gesichtern nichts davon gesagt.

Doch trotz aller Freude über die gestrige Leistung warnen sowohl Louisa Lippmann als auch Trainer Felix Koslowski: „Wir müssen im Rückspiel noch einmal hellwach sein. Das wird in Yuzhny ein ganz anderes Spiel.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen