SSC-Sieg im Challenge-Cup : Ein Polster fürs Heimspiel

Wie hier am Samstag in eigener Halle konnten die SSC-Damen Denise Imoudu, Lousi Souza Ziegler, Veronika Hroncekova und Laura Weihenmaier (v.l.) auch gestern  in Belgien jubeln.
Wie hier am Samstag in eigener Halle konnten die SSC-Damen Denise Imoudu, Lousi Souza Ziegler, Veronika Hroncekova und Laura Weihenmaier (v.l.) auch gestern in Belgien jubeln.

SSC-Volleyballerinnen gewinnen ihr Auftaktspiel in Europas Challenge-Cup beim belgischen VC Oudegem 3:1

svz.de von
13. November 2014, 23:11 Uhr

Ende gut, alles gut! Mit einem 3:1 (14, 20, -25, 19) beim belgischen VC Oudegem haben die Volleyballerinnen des Schweriner SC gestern Abend ihr erstes EC-Spiel der Saison gewonnen. Damit hat sich der  deutsche Rekordmeister  im Hinspiel der 2. Runde des Challenge-Cups  zugleich ein beruhigendes Polster für das Rückspiel in heimischer Halle am 26. November erarbeitet. „Das haben die Mädchen sicher heruntergespielt. Ich hatte nie das Gefühl, dass hier irgendetwas wirklich schiefgehen könnte“, zollte  Trainer Felix Koslowski seiner Mannschaft ein Lob.

Erst nach dem überdeutlichen Schweriner 25:14 im ersten Satz konnte der belgische Meisterschaftsvierte des Vorjahres eigene Stärken zumindest in Ansätzen ins Spiel einbringen und zeigen, dass er in der heimischen Sporthal St. Gillis nicht nur den Part des Punktelieferanten spielen wollte. Über die Stationen 6:2, 9:5 und  17:13 ließ Oudegem im zweiten Satz die Gäste lange einem Rückstand hinterherlaufen. Und im vierten Satz schafften die Belgierinnen sogar einmal sieben Zähler in Folge und machten zwischenzeitlich aus einem 3:8-Rückstand einen 10:8-Vorsprung. „Da hat Oudegem  so gespielt, wie wir es erwartet hatten: Sie haben mit Risiko aufgeschlagen, hatten einen sehr, sehr guten Lauf und wir sind ihnen mit ein paar Eigenfehlern entgegengekommen. Aber das war jeweils nicht gravierend. Beide Sätze haben wir ja am Ende auch noch deutlich gewonnen“, resümierte der SSC-Coach.

Nur im dritten Satz musste der SSC unfreiwillig Federn lassen. Mit engen Spielständen vom Anfang bis zum Ende kämpfend, ließ der zehnfache deutsche Meister beim Stand von 24:23 und 25:24 gleich zwei Matchbälle ungenutzt und verlor knapp mit 25:27. „Mit ihren Zuschauern und der Euphorie in der Halle im Rücken, haben die Belgierinnen die zweite Luft bekommen. So ein Satz  kann mal passieren. Um das gänzlich zu verhindern, braucht unsere Mannschaft noch ein bisschen mehr Zeit des Einspielens“, wollte der Trainer diesen Schönheitsfleck nicht überbewerten.

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