SSC Volleyball : Ein echter Gradmesser

Eine sichere Annahme, wie hier von Luna Carocci demonstriert und von Martenne Bettendorf, Greta Szakmáry sowie Jelena Oluic (v.l.) beobachtet, braucht der SSC auch gegen Potsdam.
Eine sichere Annahme, wie hier von Luna Carocci demonstriert und von Martenne Bettendorf, Greta Szakmáry sowie Jelena Oluic (v.l.) beobachtet, zeigte der SSC auch gegen Potsdam.

SSC-Volleyballerinnen erwarten morgen um 19 Uhr Dresden-Bezwinger SC Potsdam in der Palmberg-Arena

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24. Oktober 2017, 12:00 Uhr

Nachdem das Spiel gegen die DVV-Talente vom VCO Berlin vor zehn Tagen der willkommene und mit 3:0 auch standesgemäß gewonnene Bundesliga-Aufgalopp vor heimischer Kulisse für die SSC-Volleyballerinnen gewesen war, geht es morgen sicherlich ganz anders zur Sache. Ab 19 Uhr darf sich der deutsche Frauenmeister und mit ihm sein treuer Anhang auf den ersten echten Gradmesser in der Palmberg-Arena freuen. Mit dem SC Potsdam stellt sich eine Mannschaft vor, die eine Woche zuvor mit ihrem 3:2-Heimsieg über den Dresdner SC – neben Schwerin und Stuttgart einer der aktuellen top drei in Deutschland – das erste große Achtungszeichen der noch jungen Saison gesetzt hat.

Für SSC-Trainer Felix Koslowski kam der Erfolg indessen nicht so wirklich überraschend. „Gegen Potsdam zu gewinnen, das musst du erstmal machen – auch zu Hause“, hatte der 33-Jährige schon vor zwei Wochen vor der Truppe seines einstigen Co-Trainers Davide Carli gewarnt. Dabei hatte er sicher vor allem auch das serbische Trio mit Diagonalspielerin Marta Drpa (mit 29 Punkten Topscorerin gegen Dresden) sowie im Außenangriff Neuzugang Natasa Cikiriz (20 Punkte) und Ljubica Kecman (10) im Auge.

Dieses gegen Dresden von der früheren SSC-Zuspielerin Denise Imoudu bestens bediente Angriffstrio in seiner Wucht entscheidend einzudämmen, wird ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg sein. Dafür kommt es neben einem aggressiven Aufschlagspiel vor allem darauf an, dass die Annahme des SSC durchgängig auf der Höhe des Geschehens ist. Die Leistung vom Supercupsieg gegen Stuttgart sollte da der Maßstab sein.

Dass der deutsche Meister seinerseits in der Lage ist, einen Gegner mit Angriffen regelrecht einzudecken, steht nach den bisherigen drei Spielen (und Siegen) der gerade angelaufenen Saison gegen Stuttgart und Berlin (je 3:0) sowie zuletzt in Vilsbiburg (3:1) ohnehin außer Frage.

Ein freies Wochenende hatte Trainer Koslowski seinen Mädels nach dem wichtigen Sieg in Vilsbiburg gegönnt, ehe die punktgenaue Vorbereitung auf das morgige Ost-Derby begann. Und sollte es dafür noch eines zusätzlichen Motivationsschubes bedürfen: Erstmals Gastgeber des Bundesliga-Livespiels auf SPORT1 zu sein, sollte es doch bringen.

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