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SSC im Pokalfinale : Ein absolutes Nervenspiel

vom
Aus der Onlineredaktion

Pokalfinale SSC - Stuttgart morgen vor 12 000 Fans

von
erstellt am 28.Jan.2017 | 16:00 Uhr

„Rein sportlich gesehen stehen die Chancen 50:50. Stuttgart und wir sind absolut auf Augenhöhe“, sagt Schwerins Trainer Felix Koslowski vor dem DVV-Pokalfinale seiner SSC-Volleyballerinnen gegen Allianz MTV Stuttgart morgen (14.05 Uhr) in Mannheim, wo im Anschluss (16.45 Uhr/beide Spiele live auf Sport.1) auch noch das Männerfinale Friedrichshafen - BR Volleys steigt.

„Gewonnen aber wird dieses Spiel im Kopf. Und die entscheidende Frage ist: Wer kommt mit der ungewohnten Atmosphäre vor 12  000 Fans in der gigantischen SAP-Arena besser zurecht?“, sinniert der SSC-Coach weiter.

Dass Stuttgart da im Vorteil ist, steht außer Frage. Der Verein bestreitet sein drittes Finale in Folge und stand somit auch im Vorjahr, als die Pokalfinals nach dem Umzug aus Halle/Westfalen erstmals in Mannheim ausgetragen wurden, gegen den Dresdner SC im Endspiel. Zwar verlor das Schwaben-Team in einem Fünfsatzkrimi mit 2:3, aber im aktuellen Kader stehen fünf Spielerinnen, die seinerzeit dabei waren und die Erfahrung des Spielens in dieser Arena der Superlative den Schwerinerinnen voraushaben.

Aus dem SSC-Sechser ist zumindest eine das zweite Mal in Mannheim dabei – und sie gewann sogar den Pokal: Louisa Lippmann. Allerdings kam die Nationalspielerin als Dresdner Einwechslerin nur für einige Ballwechsel aufs Feld.

Wie Pokal geht, wissen aber auch andere im Team des SSC, der erstmals seit dem bislang letzten Pokalsieg 2013 wieder im Endspiel steht. „Pokalfinale ist das Größte. Meisterschaftsfinale ist auch toll, aber ein Pokalfinale ist etwas ganz Besonderes. Ich freue mich total drauf“, schwärmt Lousi Souza Ziegler, die 2013 mit dem SSC die Trophäe errang und diese morgen erneut liebend gern in die Höhe halten würde.

Schon zum dritten Mal im SSC-Trikot würde diese Ehre nach 2012 und 2013 Denise Hanke zuteil. „Das wird ein ganz besonderes Spiel und sicher sehr aufregend. Aber wir haben viele, die so etwas schon mitgemacht haben und dem Druck ganz sicher gewachsen sind“, sagt die Zuspielerin.

Dazu zählen mit Maren Brinker (2011 mit Stuttgart), Lenka Dürr (2009) und Jennifer Geerties (2014/bd. mit Vilsbiburg) drei, die auch schon den Pokal gewannen. Alle sind gestandene Nationalspielerinnen.

Damit sie das fast in der Höhle des Löwen – Mannheim liegt nur eineinhalb Autostunde von Stuttgart entfernt – nicht allein tun müssen, machen sich morgen um 3.11 Uhr 500 Fans im Sonderzug vom Schweriner Hauptbahnhof aus auf den Weg, um als „Gelbe Wand“ ihren SSC-Mädels den Rücken zu stärken – und sie zum Sieg zu trommeln und zu brüllen.

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