zur Navigation springen

Volleyball: SSC gegen Münster : Ein 3:0 der etwas zäheren Sorte

vom

Drittes verlustsatzfreies Spiel binnen einer Woche – aber der SSC hat gegen USC Münster harten Widerstand zu brechen.

svz.de von
erstellt am 15.Jan.2017 | 13:06 Uhr

Mit ihrem dritten 3:0-Sieg im dritten Pflichtspiel binnen einer Woche und zugleich dem dritten 3:0 im dritten Saisonduell mit dem USC Münster haben die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin  ihre Spitzenposition in der Bundesliga verteidigt. Vor 1838 Fans in der heimischen Arena behielt der deutsche Rekordmeister am Samstagabend in 76 Spielminuten mit 25:23, 25:18 und 25:21 die Oberhand über den Rekordpokalsieger.

Zunächst aber sah es  danach aus, als sollten die Gastgeberinnen  nicht ungerupft durch diesen Abend kommen. Sie fanden schwerer in die Partie als der USC. Beim Zwischenstand von 10:12 im ersten Satz standen für den SSC bereits fünf verschlagene Aufgaben zu Buche, verteilt auf vier Spielerinnen.

Demgegenüber hatten die Gäste die Worte ihres Trainers Andreas Vollmer („Wir brauchen in Schwerin keine Angst vor einem Punkt- oder Satzverlust zu haben und können befreit aufspielen“) offenbar  tief verinnerlicht. Sie piesackten den SSC ihrerseits mit ebenso aggressiven wie gekonnten Aufschlägen, standen im Block sehr aufmerksam und gaben vor allem in der Abwehr keinen einzigen Ball verloren, ehe der nicht wirklich am Boden lag.  Und zuweilen nicht einmal dann.

„Das ist das Spiel des USC. Daher wussten wir, dass wir viel  Geduld brauchen, weil  der USC viele unserer Angriffe abwehren würde. Zudem wollten wir selbst mit Aufschlägen Druck entfalten. Doch vor allem im ersten Satz unterliefen uns so einige leichte Fehler“, resümierte SSC-Trainer Felix Koslowski.

 Und so rannten die Gastgeberinnen im ersten Durchgang nach anfänglicher 4:2-Führung  fast permanent einem Rückstand hinterher, ehe sie beim 20:19 erstmals selbst wieder in Front zogen und den Satz schließlich gewannen. Angeführt in dieser Phase von einer bärenstarken Jennifer Geerties, die allein drei der vier letzten SSC-Punkte dieses Satzes  erzielte – zunächst zwei als Angreiferin und schließlich das 25:23 mit einem gelungenen Block.

„Es war generell heute unsere große Stärke, dass wir um den 20. Punkt herum immer noch einmal  den Schalter umlegen und eine Schippe draufpacken konnten“, urteilte der SSC-Trainer weiter.

Im zweiten Satz warf sein Team  diese Qualität allerdings schon deutlich früher in die Waagschale. Nach eigener 6:3-Führung durch ein paar Unachtsamkeiten mit 11:13 ins Hintertreffen geraten, drehte der  SSC an der Stelle wieder auf. In unmittelbarer Folge münzten Louisa Lippmann und Maren Brinker (mit je 14 Punkten die Topscorerinnen der Partie) sowie Marie Schölzel präzise Angriffsschläge  in Zählbares um, dann gelang Lauren Barfield ein Punkt per Aufschlag. Als der SSC kurz darauf von 16:15 auf 21:15 enteilte, war dieser Satz entschieden und Louisa Lippmann, am Ende zum bereits fünften Mal in dieser Saison in Liga und DVV-Pokal als beste Schwerinerin gekürt, setzte mit dem 25:18 den Schlusspunkt.

Der dritte Satz entwickelte sich dann fast zu einem Abziehbild des ersten, nur dass der SSC diesmal „schon“ beim 19:18 in Führung ging und diese dann peu a peu bis zum abschließenden 25:21  ausbaute.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen