Wechsel im Volleyball : Diagonal-Power für den SSC

Kimberly Drewniok (l.) gab in der abgelaufenen Sieg dem SSC – hier Lauren Barfield (Nr. 12) und Greta Szakmary (Nr. 1) manche Nuss zu knacken. Jetzt wird sie selbst Schwerinerin.
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Kimberly Drewniok (l.) gab in der abgelaufenen Sieg dem SSC – hier Lauren Barfield (Nr. 12) und Greta Szakmary (Nr. 1) manche Nuss zu knacken. Jetzt wird sie selbst Schwerinerin.

Nationalspielerin Kimberly Drewniok kommt für Louisa Lippmann zum deutschen Volleyballmeister

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27. Mai 2018, 20:45 Uhr

Volleyball-Meister SSC Palmberg Schwerin kann die durch Louisa Lippmanns Weggang vakante Diagonalposition mit seiner absoluten Wunschspielerin füllen: Kimberly Drewniok (20 Jahre, 1,88 Meter) kommt aus Wiesbaden in den Norden. „Wir sind sehr, sehr glücklich darüber, dass wir Kimberly, die gerade im letzten Jahr eine eindrucksvolle Entwicklung gezeigt hat, für uns gewinnen konnten“, so SSC-Geschäftsführer Andreas Burkard.

„Wir werden alles dafür tun, diese junge deutsche Top-Spielerin optimal weiterzuentwickeln, unter anderem durch die Chance, sich auch im Verein auf internationalem Parkett zu zeigen. Wir haben volles Vertrauen darin, dass sie der neuen Herausforderung, sich beim amtierenden Meister zu beweisen, gewachsen sein wird. Dem VC Wiesbaden, bei dem Kimberly eigentlich noch für eine Saison unter Vertrag stand, sind wir sehr dankbar dafür, uns diesen vorzeitigen Wechsel ermöglicht zu haben.“

Denn dass die Nationalspielerin, erfolgreichste Angreiferin des VCW in der abgelaufenen Bundesliga-Saison, einmal die Nachfolge von Louisa Lippmann antreten sollte, zeigte sich bereits in Gesprächen für die Saison 2019/20 mit Verein und Kimberly.

„Nachdem Louisa nun ein Jahr vor Vertragsende ihre Ausstiegsklausel nutzte, um nach Florenz zu gehen, haben wir in Wiesbaden angefragt, ob denkbar wäre, Kimberly schon jetzt zu uns zu holen.“ Diesem Wunsch von Spielerin und SSC hat Wiesbaden entsprochen.

Kimberly selbst ist dem VC Wiesbaden dankbar und freut sich auf die kommende Saison in Schwerin. „Ich schätze es sehr, dass ich in Wiesbaden die Möglichkeit bekommen habe mich weiterzuentwickeln, viel zu spielen und somit Verantwortung übernehmen zu können. Ich habe die Atmosphäre in der Halle, vor der blauen Wand sehr genossen. Ich bedanke mich bei der ganzen VCW-Familie für eine tolle Saison und beim Verein, dass er mich diesen Schritt gehen lässt.

Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen und ich bin froh, dass beide Vereine sich einigen konnten. Ich freue mich auf die neue Herausforderung in Schwerin, wo ich mich und mein Spiel verbessern und weiterentwickeln möchte.“

Zum SSC-Kader 2018/19 gehören damit sicher: Denise Hanke (Z), Anna Pogany (L), Elisa Lohmann (L), Lauren Barfield (MB), Marie Schölzel (MB), McKenzie Adams (AA), Gréta Szákmary (AA), Kimberly Drewniok (D).
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