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Volleyball-Bundesliga : Der Titel ist nur verborgt

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Deutscher Damen-Rekordmeister Schweriner SC will Viertelfinal-Aus des Vorjahres vergessen machen

svz.de von
erstellt am 22.Okt.2014 | 07:55 Uhr

Am Samstag wurde mit dem Spiel VC Wiesbaden gegen Rote Raben Vilsbiburg (3:0) der Saisonstart vollzogen. Heute um 18 Uhr (live im Internet bei vbl.tv) steigen die Damen des Schweriner SC mit dem Spiel beim Köpenicker SC in ihre 24. Spielzeit im deutschen Oberhaus des Volleyballs ein, das nun „Volleyball-Bundesliga“ oder kurz VBL heißt.

Nicht nur in Köpenick hat die SSC-Truppe von Trainer Felix Koslowski viel vor. Der Bundesliga-Rekordmeister aus Schwerin, der mit seinen zehn seit der Wende errungenen Titeln längst den seit 1976 in der Eliteklasse präsenten USC Münster (8) überflügelt hat, will auch die Saison 2013/14 vergessen machen. Da hatte es bekanntlich im Viertelfinale der Play--offs das Aus gegen die Ladies in Black aus Aachen gegeben.

Danach verließen zehn Spielerinnen den Verein, fünf neue kamen. Und nicht irgendwelche! Die Bulgarin Diana Nenova (Zuspiel), Yvon Beliën aus Holland (Mittelblock) sowie die drei Deutschen Jennifer Geerties, Laura Weihenmaier (beide Außenangriff) und Stefanie Golla (Libero) verfügen alle über Länderspielerfahrungen. Nenova und die erst 20 Jahre junge Beliën gelten sogar als Stützen ihrer Nationalmannschaften.

„Wir haben einen guten Mix aus erfahrenen und jungen Spielerinnen zusammen – etwas, was uns in der vergangenen Saison ein bisschen gefehlt hat“, freut sich Trainer Felix Koslowski über seine neue SSC-Mannschaft.

„Wir sagen es ganz offen: Mit dieser Mannschaft wollen wir deutscher Meister werden“, stellte SSC-Teamchef Michael Evers schon bei der Jahrespressekonferenz Ende August in Schönberg klar, dass der Meistertitel nur an den Dresdner SC verborgt ist. „Und mit etwas Glück wollen wir auch nach Halle“, fügte Evers seinerzeit noch hinzu.

Eingeweihte wissen Bescheid: In der 11 110 Zuschauer fassenden Gerry-Weber-Halle des westfälischen Ortes finden alljährlich in einer Doppelveranstaltung die DVV-Pokalfinals der Männer und Frauen statt. Der SSC mit der legendären „gelben Wand“ seiner Fans gilt auch hier als Stammgast. Fünfmal hat ein SSC-Team den Pokal geholt – im März dieses Jahres war man auch hier nur Zaungast.

Das zu ändern und auch im Europacup – diesmal dem Challenge-Cup – ein Wörtchen mitzureden, hat sich auch die Mannschaft auf die Fahnen geschrieben. „Wir sind hochmotiviert“, verspricht der Trainer.

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