Volleyball Schwerin : „Der SSC hat immer noch Luft nach oben“

<p>Felix Koslowski</p>

Felix Koslowski

Felix Koslowski, Cheftrainer der Schweriner Volleyballerinnen, sieht bei seiner Mannschaft Potenzial für noch mehr Erfolg

svz.de von
27. Dezember 2016, 12:00 Uhr

Der SSC Palmberg Schwerin beherrscht derzeit die Damen-Volleyballliga. Coach Felix Koslowski, der seine Mannschaft nach gut einwöchigem Weihnachtsurlaub gestern wieder zum Training bat und morgen Abend (19 Uhr) in der Palmberg-Arena den VC Wiesbaden zum Punktspiel erwartet, ist sehr zufrieden. Das bestätigt er im Interview mit Kathrin Wittwer.

Felix Koslowski, Ihre Mannschaft hatte sich mit dem 3:2-Auswärtserfolg bei Allianz MTV Stuttgart, der zu Saisonbeginn als Top-Favorit der Liga gehandelt wurde, in die Weihnachtspause verabschiedet. Ist das vielleicht schon ein Fingerzeig für den Ausgang des DVV-Pokalfinales am 29. Januar?

Es war natürlich super für uns, in Stuttgart zu gewinnen. Aber für das Pokalfinale hatte das Spiel wenig Aussagekraft, der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Aber es war natürlich gut fürs Selbstvertrauen zu sehen, dass wir auch diesen schweren Gegner schlagen können.

Pokalfinale, Bundesliga-Erster, gut in den Europapokal gestartet – erfüllt das Team damit Ihre Erwartungen?

Ich bin total froh und beeindruckt, wie gut es läuft. Wir haben bisher nur vier Sätze abgegeben, kein Spiel verloren. Dass es so klar sein würde, hatte ich nicht erwartet. Trotzdem – und das ist jetzt Meckern auf sehr hohem Niveau – haben wir Reserven, immer noch Potenzial, besser zu sein, können uns in der Rückrunde noch weiterentwickeln.

Auch in der vorigen Saison ging der SSC als Tabellenerster in die Weihnachtspause. Haben Sie dieses Jahr mehr Vertrauen, dass die Mannschaft das bis zum Titel durchziehen kann?

Auf jeden Fall. Es ist noch ein weiter Weg, wir sind vor nichts hundertprozentig gefeit. Aber wir haben eine tolle Mannschaft, die Spielerinnen der letzten Saison haben sich weiterentwickelt, die Neuverpflichtungen schlagen ein, Maren Brinker ist das i-Tüpfelchen. Das Team bewies schon mehrfach, dass es mit kritischen Situationen umgehen und es besser machen kann als letztes Jahr. Das bleibt auch das Ziel für die Rückrunde: dass die Mannschaft jederzeit bereit ist, optimal zu spielen, jede Herausforderung anzunehmen und so jeden Gegner schlagen zu können.


 

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