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Volleyball SSC : Der erste echte Gradmesser

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Challenge Cup: SSC-Volleyballerinnen wollen sich mit Heimsieg gegen Bursa Polster für das Rückspiel schaffen

von
erstellt am 29.Mär.2017 | 06:25 Uhr

Die deutsche Meisterschaft ist bei den Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin vorerst quasi „auf Wiedervorlage“ gelegt, auch wenn seit Montagabend feststeht, dass es im Halbfinale gegen den VC Wiesbaden geht. In dieser Woche bestimmt stattdessen das Halbfinale im europäischen Challenge Cup gegen den türkischen Vertreter Bursa BBSK das Denken und Handeln der Mannschaft von Trainer Felix Koslowski. Heute Abend (19 Uhr) steht vor heimischer Kulisse das Hinspiel an, schon am Sonntag müssen die Schwerinerinnen in der 2,3-Millionen-Stadt rund 100 Kilometer südöstlich von Istanbul Farbe bekennen.

Vor zwei Jahren gab es in der gleichen Runde des gleichen Cups dieses Duell schon einmal. Seinerzeit hatte der SSC, der zuvor Topfavorit Gorgonzola Novara (Ita) ausgeschaltet hatte, daheim ein 3:1 vorgelegt, musste aber nach einem 0:3 und einem 10:15 im „Golden Set“ in der Türkei die Segel streichen. Bursa, seinerzeit Fünfter der türkischen Liga, holte sich dann auch den Cup. Auch jetzt ist BBSK Liga-Fünfter, erneut hinter den vier übermächtigen Istanbul-Teams. Die gleiche Geschichte also – auch im EC?

„Es gibt keine Geschichte hinter diesem Spiel. Bursa hat sich komplett verändert und auch bei uns sind mit Jennifer Geerties und Lousi Souza Ziegler nur noch zwei von damals dabei“, wehrt Trainer Koslowski ab, sagt aber auch: „Ich erwarte Bursa kaum schwächer als Galatasaray Istanbul, gegen die wir im vorigen Jahr im Halbfinale des CEV-Cups spielten.“

Gegen Galatasaray verlor Schwerin zweimal mit 0:3. Doch der SSC braucht sich keineswegs zu verstecken. In der Meisterschaft gegen Aachen (3:0 zu Hause/3:1 auswärts) gerade im Schnelldurchgang ins Playoff-Halbfinale eingezogen, steht Schwerin wettbewerbsübergreifend in einer Serie von acht Siegen am Stück und gab dabei nur einen Satz ab (jenen gegen Aachen).

Doch auch das zählt heute nicht, heute zählt nur Bursa. Und zumindest Jennifer Geerties hat 2015 nicht abgehakt. „Wir haben mit Bursa noch eine Rechnung offen“, sagt die Nationalspielerin. „Wir freuen uns auf das Spiel. Nicht zuletzt auch deswegen, weil es nach den beiden finnischen Mannschaften und Neuchatel sportlich endlich ein Gegner ist, an dem wir uns messen können.“ Und hoffentlich auch einen Sieg verbuchen als Polster für das Rückspiel am Sonntag.

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